Album der Woche: Noah Kahan – The Great Divide: The Last Of The Bugs
Noah Kahan liefert auf „The Great Divide“ Folk, Indie und persönliche Geschichten über Heimat, Erfolg und innere Zerrissenheit.
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Noah Kahan liefert auf „The Great Divide“ Folk, Indie und persönliche Geschichten über Heimat, Erfolg und innere Zerrissenheit.
„Kann mir jemand sagen, ob das echt ist oder können wir kurz die Kamera holen?“ fragt der in Wien lebende Rapper Yosho auf dem Titeltrack seines zweiten Tapes. Sicher ist: „GARROS“ des selbsternannten „Künstlers von morgen“ ist definitiv real und seit dem 17. April draußen.
Mit ihrem zweiten Studioalbum „Cruel World“ festigt Holly Humberstone ihren Ruf als eine der profiliertesten Stimmen der britischen Indie-Pop-Szene. Sie beschäftigt sich darin auf nachvollziehbarste Art und Weise mit Themen wie Girlhood und Leistungsdruck.
Auf ihrem dritten Album „Ambiguous Desire“ tauscht Arlo Parks Indie-Pop-Melancholie gegen treibende Beats und Synths – und findet zwischen der Ekstase der New Yorker Clubszene und dem einsamen Morgen danach zu ihrer bisher ehrlichsten Form.
Zwischen Old-Hollywood-Inszenierung und digitaler Gegenwart hat Raye mit „THIS MUSIC MAY CONTAIN HOPE.” ein Album veröffentlicht, das große Gefühle, Verletzlichkeit und musikalische Opulenz vereint.
Weltschmerz, düstere Vibes und ein Sound, der unter die Haut geht: Mit „BEEST“ liefern Fluppe ein Album, das sich irgendwo zwischen Post-Punk, NDW und Shoegaze entfaltet – und dabei trotzdem ganz eigen bleibt.
Zwischen kühler Londoner Melancholie und der neugewonnenen Freiheit eines Independent-Künstlers seziert James Blake auf seinem neuen Album „Trying Times“ die Erschöpfungszustände unserer Gegenwart. Damit kehrt der Künstler zu den eigenen Wurzeln zurück und vereint klangliche Zerbrechlichkeit mit visueller Reduktion.
Harry Styles hat sein neues Album „Kiss All The Time. Disco, Occasionally“ veröffentlicht und sich darauf neu erfunden, ohne die musikalischen Wurzeln aus den Augen zu verlieren.
Gorillaz erklimmen mit einem spirituellem Momentum den Gipfel: Ihr neuntes Album „The Mountain“ erscheint pünktlich zum 25. Bestehen der Band aus Damon Albarn und Jamie Hewlett.
Gerade wenn man glaubt, die Neue Neue Deutsche Welle könnte langsam abflachen, beweist uns Nils Keppel mit „Super Sonic Youth“ das Gegenteil. Sein Debütalbum widmet er einer Jugend, die ihm allzu schnell durch die Finger geglitten ist.