DIFFUS

Die besten Metal- und Hardcore-Alben 2024 – bis jetzt

Posted in: Hard in Here

Ulcerate – Cutting The Throat Of God

Ulcerate gelten als eine der Ausnahmebands des meist recht steril-brutalen Tech-Death-Genres und ihr siebtes Album beweist einmal mehr, dass die Neuseeländer mit ihrem emotional einnehmenden Sound vielen ihrer Genrekolleg:inen ein Stück voraus sind. Beeinflusst von Black Metal und Doom schafft die Band auf „Cutting The Throat Of God“ mit hypnotischen Riffs, klug gesetzten Dissonanzen und erdrückenden Klangflächen eine düstere, bedrückende Atmosphäre.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Chelsea Wolfe – She Reaches Out To She Reaches Out To She

Auf ihrem siebten Album fasst Chelsea Wolfe ihre 15-jährige Karriere zwischen Doom, Goth und Folk musikalisch zusammen. Verzerrte Gitarren treffen auf zaghafte Piano-Melodien, Synth-Flächen auf creepy, noisy Samples, dazu kommen Trip-Hop-Beats und natürlich ihr ätherischer Gesang. Wolfe nimmt uns auf „She Reaches Out To She Reaches Out To She“ mit in ihre Traumwelt, in der Licht und Schatten manchmal gegen-, viel öfter jedoch miteinander arbeiten.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Knocked Loose – You Won’t Go Before You’re Supposed To

Knocked Loose sind seit einigen Jahren die Superstars der Metallic-Hardcore-Szene und mit ihrem dritten Album zementieren sie diesen Ruf. Auf „You Won’t Go Before You’re Supposed To“ schauen sie etwas über ihren Tellerrand hinaus, verbinden Mathcore-Wahnsinn à la Converge mit brutalsten Breakdowns, aber auch mit experimenteller Percussion, Samples und einigen Hooks. Der virale Reggaeton-Break aus dem Song „Suffocate“ mit Poppy ist dafür nur eines von vielen Beispielen.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Hulder – Verses In Oath

So geht Old School Black Metal im Jahr 2024. Die belgisch-amerikanische Musikerin Hulder hat mit ihrem zweiten Album einen brutal-atmosphärischen Schlacht-Epos mit folkloristischem Mittelalter-Vibe veröffentlicht. Durch Klargesang, Keyboard und eine melancholische, winterliche Grundstimmung erinnert „Verses In Oath“ nicht selten an norwegische Black-Metal-Legenden wie etwa die frühen Emperor oder Satyricon.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Couch Slut – You Could Do It Tonight

Couch Slut is for the masochists: Das vierte Album der New Yorker Band ist ein albtraumhafter Trip durch noisy Sludge und heavy Grooves. Die wahnwitzigen biographischen Lyrics von Sängerin Megan Osztrosits offenbaren einen trockenen, pechschwarzen Humor, der dafür sorgt, dass die hypnotischen Songs auf „You Could Do It Tonight“ nur noch hässlicher und gewaltsamer wirken.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Dödsrit – Nocturnal Will

Auf ihrem vierten Album haben Dödsrit Bock auf die ganz großen Melodien und majestätischen Riffs. Mit Twin-Leads und einer Menge Pathos bewegt sich die Band in Richtung Stadion-Crust und -Black-Metal – in weiten Teilen wirkt „Nocturnal Will“ geradezu euphorisch. Das ist für die Nihilist:innen unter uns sicher keine einfache Kost, wenn man sich davon mitreißen lässt, macht es aber richtig Spaß.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Candy – It’s Inside You

Candy positionieren sich mit ihrem dritten Album weiter als absolute Ausnahmeband im Hardcore. „It’s Inside You“ lebt von Chaos, Reibung und Spannung sowie einem absolut einzigartigen Moshpit-goes-Rave-Vibe, für den Breakdown-Riffs mit EBM-Elementen kombiniert werden. Dabei findet das Trio genau den sweet spot zwischen Trance und Zerstörungswut – eine Mischung, die einen so schnell nicht mehr loslässt.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Hier gehts zur Hard in Here Playlist:

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Christina Wenig ist Redakteurin, Journalistin und Fotografin aus Berlin. Für Magazine wie Visions und Metal Hammer schreibt sie über Metal, Hardcore und Artverwandtes; auf ihrem Instagram-Kanal teilt sie Live-Eindrücke aus verschwitzten Clubs und sinniert über Feminismus, Antifaschismus, Filme und ihren Hund.

Das zweite DIFFUS Print-Magazin

jetzt bestellen

Große Titelstory: Brutalismus 3000. Außerdem: Interviews mit Paula Hartmann, Trettmann, Lena, Berq, Team Scheisse und vielen mehr.