Halloween came early: Tame Impala macht gemeinsame Sache mit „Dracula“
Tame Impala hat mit seinen Songs „The Less I Know The Better“ oder „Let It Happen“ absolute Indieklassiker erschaffen, die Fans weltweit begeistern. Nach „End of Summer“ und „Loser“ veröffentlicht die Indie-Ikone jetzt mit „Dracula“ die dritte Single des anstehenden Albums „Deadbeat“, das Mitte Oktober erscheint.
„Dracula“: Tame-Impala-Horror schon vor Halloween
Mit psychedelischen Beats und eingängigen Synth-Elementen erschafft Kevin Parker auf „Dracula“ eine düstere Atmosphäre. Mit den treibenden Klängen entführt der Song in eine Club-Welt, die dabei schon fast hypnotisch wirkt. Parkers Gesang führt uns dabei durch das Soundbild und leitet den Weg, wie ein guter Freund in der Partynacht. Tame Impala knüpft aber auch mit „Dracula“ an seinen ausgefeilten Sound der verträumten und psychotropen Welten früherer Singles an.
Unglück in der Liebe – jenes Sujet fängt Tame Impala auf seiner neuen Single „Dracula“ ein. „The morning light is turning blue, the feeling is bizarre (Bizarre) / The night is almost over, I still don’t know where you are“ – Die zerrende Einsamkeit und die Orientierungslosigkeit, die man spürt, wenn man Nähe sucht, diese aber einfach nicht findet. Mit „Dracula“ schafft Tame Impala einen Song, der die Unsicherheit, die man beim Verliebtsein manchmal spürt, treffend einfängt. Auch das Musikvideo transportiert dieses Gefühl. Kevin Parker läuft bei Nacht durch das australische Outback. Ein Truck leuchtet dabei den Weg, bis Parker letztlich bei einer Party ankommt. Also gibt es zum Schluss zumindest ein bisschen Führungshilfe in der ganzen Orientierungslosigkeit.
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