Hurricane Festival 2027
Das Hurricane Festival findet vom 18. bis 20. Juni 2027 statt. Die ersten 17 Acts für das Line-up sind bereits bestätigt.
Jedes Jahr auf’s Neue wird das kleine Örtchen Scheeßel zwischen Hamburg und Bremen im Sommer zum Magnet für zehntausende Festival-Fans, denn das Hurricane bringt große Namen aus Rock, Pop, Punk und Rap ebenso auf die Bühnen wie spannende Newcomer:innen.
Die aktuellen bestätigten Acts
Mit 17 Namen steht das Line-up für 2027 schon ordentlich früh in den Startlöchern – angeführt von drei echten Schwergewichten, die für sich schon ausreichen würden, um das Wochenende in Scheeßel zu einem Pflichttermin zu machen.
Kaum eine Band bedient das ganz große Format so souverän wie Muse. Seit über 25 Jahren bauen Matt Bellamy, Chris Wolstenholme und Dominic Howard an einem Sound, der Stadionrock, elektronische Spielereien und einen Hang zum Bombastischen mühelos zusammenbringt – Bellamys Falsett inklusive, der zwischen zerbrechlich und überlebensgroß alles kann. Was mit „Origin of Symmetry” begann, treiben sie bis heute konsequent weiter, wie zuletzt das Album „The Wow! Signal” bewiesen hat, das international an die Chartspitzen schoss. Live gilt: Wo Muse spielen, wird es groß – technisch präzise und trotzdem mit einer Wucht, die bis in die letzte Reihe trägt.
mgk kam als Rapper, ist heute aber vor allem für seine Pop-Punk-Wende bekannt: Mit „Tickets to My Downfall” stürmte Machine Gun Kelly direkt an die Spitze der US- Albumcharts, der Nachfolger „Mainstream Sellout” legte nach und brachte ihm eine Grammy-Nominierung fürs beste Rockalbum ein. Sein Erfolgsrezept ist bis heute dasselbe geblieben – laute Gitarren, ehrliche Texte über eigene Abstürze und Krisen, verpackt in Refrains, die zum Grölen einladen. Auf der Bühne wird daraus reine Ausgelassenheit, und das Publikum singt jede Zeile mit.
Ganz anders, aber genauso eindringlich: Phoebe Bridgers. Die Singer-Songwriterin aus Kalifornien seziert in ihren Songs Beziehungen, Verlust und die eigenen Widersprüche mit einer Schärfe, die durch ihren trockenen Humor nie schwer wirkt. Musikalisch pendelt sie zwischen leisem Indie-Folk und Gitarrenwänden, die plötzlich Raum füllen – zu hören etwa auf „Stranger in the Alps” und „Punisher”, zwei Alben, die intim klingen und trotzdem riesig wirken. Vier Grammys später bringt sie beim Hurricane genau diese Mischung aus Zerbrechlichkeit und Wucht mit auf die Bühne.
Härter wird’s mit Pierce The Veil und I Prevail: Post-Hardcore und Metalcore auf höchstem Niveau, beide Bands bekannt für Songs, die Druck und Melodie perfekt austarieren. Punkig geht’s bei den Dropkick Murphys mit ihrem Celtic-Punk weiter, während Feine Sahne Fischfilet Haltung und Krawall verbinden und die kanadische Institution Simple Plan fürs klassische Pop-Punk-Gefühl sorgt. Elektronischer wird es bei Ikkimel, die mit druckvollen Beats, unverblümten Texten und viel Lust auf Provokation Selbstbestimmung zur Party macht. Für den Indie-Pop-Hymnen-Faktor sorgt Giant Rooks, Paula Hartmann bringt dunklere Popsongs über Nächte und Nähe mit.
Auf der Rap-Seite geht’s bei Mehnersmoos derb und ungefiltert zur Sache, Apsilon setzt dagegen eher auf gesellschaftskritische, persönliche Texte. The Interrupters bringen mit ihrem Ska-Punk beste Laune mit, Deine Cousine steht für kantigen Rock mit klarerKante. Für alle, die es ausgefallener mögen: Angine De Poitrine haben sich mit verschachteltem, mikrotonalem Math-Rock international einen Namen gemacht, und Sofia Isella liefert düsteren Alternative-Pop mit klarer Kompromisslosigkeit.
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