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Videopremiere: Tooloudfortheroom zeigen in „Eimsbüttel:Altona“ ihre Gegend

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Zu laut für den Raum: Das ist ja schonmal eine ganz schöne Ansage, die das Künstler:innen-Kollektiv als Titel trägt. Gegründet haben sich Tooloudfortheroom im Jahr 2020, um ihre eigenen Veranstaltungen zu organisieren. Doch da hört es nicht auf. Gemeinsam veranstalten sie nicht nur Events, sondern drehen auch Live-Sessions und veröffentlichten Musik. Dabei kommen Musik, Produktion sowie Fotos und Videos meist aus dem eigenen Haus. Auch Paula Hartmann ist ein Teil des Kollektivs und erwähnt es stolz in ihrem Song „Babyblau“: „Tooloudfortheroom, meine Crew auf deiner Box“. Jetzt soll auch ein erstes gemeinsames Tape von dem Kollektiv erscheinen. Mit „Eimsbüttel:Altona“ setzen Tooloudfortheroom jetzt den ersten Ton.

Friso, Moé und Ghostboo sind alle drei schon seit dem Beginn von Tooloudfortheroom dabei. Bei der ersten Ausgabe der Tooloud-Veranstaltungen im Mai 2022 traten die drei gemeinsam auf. Mit „Eimsbüttel:Altona“ veröffentlichen die drei Hamburger eine Art Titelsong für ihre Gegend und ihr Kollektiv. „Sonne kommt raus und Himmel färbt sich von Grau zu Blau / Von 44 nach 65, während Hamburg auftaut“, singt Friso im Refrain und auch Tooloudfortheroom wird erwähnt: „2000er-Jungs nehmen alles für uns / Das Zimmer voll Rauch / Box zu laut für den Raum.“

Die zugehörige Produktion von Soma, Lawin und Juri klingt so, wie wir es bereits von den Solo-Veröffentlichungen der einzelnen Crew-Mitglieder kennen und lieben: Unterkühlt, trotzdem emotional, minimalistisch und doch voller Details, ein frostiger UK Garage-Beat als Sound für ein neues Hamburg.

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Ein Musikvideo für Hamburg

Im Musikvideo sind Friso, Moé und Ghostboo in den Hamburger Stadtvierteln Eimsbüttel und Altona unterwegs. Während Eimsbüttel eher ein bürgerlicher Teil der Stadt ist, ist Nord-Altona vor allem für seine aktive Szenekultur und die Sternschanze bekannt. Die Jungs posieren zum Beispiel vor Erika’s Eck, einer alten Metzgerkneipe, die mittlerweile zu einem Kultort geworden ist und inszenieren sich vor dem sogenannten Telemichel, der ein Wahrzeichen für Hamburg ist. Produziert wurde das Video von Tomke Mendt und dem Bruder von Friso, Finn Dubbeld, der ebenfalls ein aktives Mitglied im Tooloudfortheroom Kollektiv ist.

Mit dem kommenden Sammelalbum geht Tooloudfortheroom einen weiteren Schritt, um sich als Künstler:innen-Kollektiv zu etablieren. „Wir haben lange geträumt dieses Projekt umzusetzen und sind dankbar jetzt endlich unseren Teil beizutragen. Für Kunst, für Kultur, für Hamburg, für uns.“

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