„100.000 – Alles, was ich nie wollte“: Fynn Kliemann will Dokumentarfilm streamen und Kinos retten
Was man mit Selbstlosigkeit und Lebensfreude erreichen kann, zeigt Fynn Kliemann derzeit. Für die Herstellung von Schutzmasken ließ er einfach mal seine eigene Textilproduktion in Portugal und Serbien ruhen. Er versorgt Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Flüchtlingslager und so gut es geht auch uns Bürger mit bis zu 250.000 Masken pro Woche. Mit seinem nächsten Projekt will er die deutschen Kinos retten. Wie sein erstes Album „Nie“ entstand, hat das Multitalent bereits im Rahmen eines Podcasts erklärt und sogar einen Kassensturz offengelegt. Damals konnte jedoch noch kein Mensch ahnen, dass aus der Herzensangelegenheit eines der erfolgreichsten Alben des Jahres 2018 wurde. Mit „100.000 – Alles, was ich nie wollte“ kommt die verrückte Geschichte von Konzeption über Produktion und Release bis zum unglaublichen Erfolg der Platte „Nie“ als Dokumentationsfilm auf die Bildschirme der deutschen Wohnzimmer. Der Film ist vom 25. April ab 20 Uhr bis zum 26. April um 20 Uhr zu sehen. Und das nicht etwa auf Netflix, sondern auf einem eigens erstellten Kinoportal, in dem man beim Kauf eines virtuellen Tickets das Kino seiner Wahl unterstützen kann. 25 Prozennt der Einnahmen spendet Fynn Kliemann an das Kino und trägt seinen Teil dazu bei, dass es auch nach der Corona-Krise noch unseren Lieblingsort zum Filme schauen gibt.
https://youtu.be/IOU0uhSYMjY
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