5 Jahre später: Haim sind wieder da – und kündigen ihr neues Album an!
Mit Tracks wie „The Wire“ und „Pray to God“ wurden Haim in den 2010er-Jahren bekannt. Das Geschwister-Trio aus L.A. machte sich als aufstrebende Girl-Band mit ihrem Indie-Pop-Sound schnell einen Namen. Besonders viel Reichweite erlangten sie Dank ihren Features mit Taylor Swift. Diese unterstützen sie auf ihren Songs „Gasoline“ und „no body, no crime“. Ihr letztes Album „Woman in Music pt. III“ ist bereits 5 Jahre her und seitdem wurde es eher still um Haim.
Nur vereinzelt kamen Songs von ihnen, darunter „Home“ als Beisteuerung für den 2023 erschienenen Barbie-Film. Doch jetzt hat das Warten ein Ende, denn Danielle, Alana und Este Haim kündigen ihr erstes Album seit 2020 an. Und mit „Realtionship“ senden sie gleich den ersten Vorboten mit. Und an dem haben sie ganze sieben Jahre gearbeitet.
Poppig, wie wir es in der Vergangenheit von Haim gewohnt waren, geht es auch direkt in ihrem neuen Song wieder los. „Realtionship“ fährt einen eingängigen Sound auf, der sich dem zeitgenössischen Pop anpasst und trotzdem mit überraschenden Elementen von der Masse abzuheben weiß. Es geht um die Hürden einer „Relationship“. „Think I’m in love, but I can’t stand fuckin‘ relationships“, heißt es. Die Frage, die bleibt, ist, warum man sich überhaupt in Beziehungen begibt, wenn es am Ende wieder in einem (emotionalen) Chaos endet.
„Feels like we’re not even friends in this relationship“
Circa bei der Hälfte des Tracks entschleunigt sich die – bis dato – eher schelle Melodie. Stattdessen wird der Fokus auf die Drums und den Bass gelegt, während im Hintergrund ein Chor singt. Passend dazu gleicht sich auch der Gesang ein paar Oktaven tiefer an und verleiht dem Track einen Twist mit mehr Tiefgründigkeit. Ein vielversprechender Anfang, der heiß auf die kommende LP macht.
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