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Alex Mayr offenbart den „Eingang“ zu ihrem neuen Kosmos namens „Park“

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Anfang letzten Jahres erschien mit „Wann fangen wir an?“ das Debütalbum einer Künstlerin, welche eine besondere musikalische Begabung und Prägung quasi in die Wiege gelegt bekommen hat. Ihr sprichwörtliches Licht wurde allerdings durch verschiedenste Konventionen unter den Scheffel gestellt. Die Rede ist von Alex Mayr, die sich mit sieben Jahren selbst das Klavier- und Geigenspiel aneignete und nach dem Abitur trotzdem von sämtlichen Musicalhochschulen eine Absage kassieren musste.

Es begann eine lange Reise der künstlerischen Selbstfindung, die nach einigen Stationen mit „Wann fangen wir an?“ ihren Höhepunkt und die langersehnte Resolution fand. Das Album klingt wie ein musikgewordener Befreiungsakt. Alex Mayr bezeichnet es als Soundtrack-Pop und das zurecht. Detailverliebte Virtuosität statt Radionorm, echte Reflexionen und Beobachtungen statt billiger Plattitüden über das Leben.

Nachdem die Songwriterin zusammen mit dem Weggefährten und musikalischen Kompagnon Konstantin Gropper (Get Well Soon) den Soundtrack zum Netflix-Film „Wir können nicht anders“ von Detlev Buck schrieb und produzierte, nutzte Mayr das kreative Momentum im September 2020 um dem Nachfolger ihres Debütalbums in Angriff zu nehmen. Innerhalb von drei Monaten entwickelte sie das Konzept, die Texte, Arrangements und fertigte sogar erste grobe Produktionen an. Gemeinsam mit Gropper und Konrad Henkelüdeke, welcher quasi seit jeher das Projekt „Alex Mayr“ mit seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Percussionist unterstützt und mitträgt, wurde also das zweite Album „Park“ in effizienter Teamarbeit fertiggestellt. 

Mit „Eingang“ veröffentlichte Alex Mayr kürzlich den ersten Vorboten von „Park“ und wie der Name des Songs vermuten lässt, wirkt die Single wie das klanggewordene Tor zu einem neuen Kosmos in den uns die Künstlerin einlädt. „Eingang“ lebt von dem phänomenalen Wechselspiel zwischen den liebevoll ruhigen Passagen und den unverhofft epochalen Momenten, die mit Alex Mayrs starkem Songwriting perfekt harmonieren. So werden die kraftvollen Zeilen „Nie mehr was erwarten / wenn ich schlafe, schlaf’ ich / wenn ich gehe, geh’ ich / wenn ich lebe, leb’ ich“ von einem musikalischen Hagelschauer aus Drums, Bässen und einer Gitarre untermalt, bevor es im instrumental und inhaltlich wieder sanfter wird.

Und wenn wir schon bei dem Thema Harmonie sind, gehört auch das dazugehörige, wundervolle Video erwähnt, in dem sich Mayr sinnbildlich mit ihrem inneren Kind auseinandersetzt. Am besten beschreibt das Video vielleicht folgender YouTube-Kommentar: „Gänsehaut, Wow Alex. Für mich ist das Video auf so vielen Ebenen eine kunstvolle Arbeit. Sehr schön gemacht. Farben, Drehorte und die Stimmung sind allesamt phantastisch und versetzen mich in eine Art Traumwelt. Die kleine Schauspielerin/Tänzerin/Sängerin legt eine verdammt gute Performance hin. Wow. Der Moment, in dem sie das erste mal zum Singen ansetzt, hinterlässt bei mir einen Kloß im Hals. Und dieses resolute kleine Mädchen zu sehen, welches sich in der ebenso entschlossenen Alex widerspiegelt, ist schlichtweg bewegend.“ Außer einer klaren Seh- und Hörempfehlung ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Wir sind gespannt was uns in „Park“ noch so alles erwartet, der „Eingang“ trifft jedenfalls schonmal unserem Geschmack.

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