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Alte Weiße Männer: Die Newcomer-Band JungeScheißePunx aus Marburg liefert rebellischen Punkrock

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Nicht etwa aus Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Köln kommt gerade der heiße Scheiß, was deutschen Nachwuchs-Punkrock angeht, sondern aus dem beschaulichen Marburg in Mittelhessen. Dort, wo sich Medizin- und Jurastudenten von der Uni-Bibliothek in die Absackerkneipe retten, bereiten sich nämlich JungeScheißePunx, bestehend aus Jan Krümel Wozniak (Gesang und Gitarren), Albrecht Thomsen (Bass und Gesang), Melanie Torpedo Schrader (Gitarre) und Adrian Hohenwalde (Schlagzeug), auf den Kampf gegen alles vor, was sie blöd und nervig finden. Ihr erstes Ziel sind „Alte Weiße Männer“, so der Name der Debütsingle. „Wir selbst sind noch relativ jung und haben keinen Bock mehr darauf, dass alte weiße Männer die ganze Zeit Scheiße labern, darüber geht das Lied“ erklären die Teenager klar und deutlich. Auch im Songtext lässt das Quartett keinen Zweifel an ihrer Überzeugung zu: „Ihr haltet euch an Privilegien fest/ Ihr könnt einfach nicht verlieren/ Und damit alles so bleibt wie es ist/ würdet ihr einen Krieg riskieren“. Mit ihren revolutionären Texten konnten JungeScheißePunx bereits Pop-Literaten Benjamin von Stuckrad-Barre als treuen Fan gewinnen, der kommentierte unter einem Instagram-Post: „Dann übernehmt also ihr das jetzt, geil. Thursday against future!“ – wir sind gespannt, was da noch kommt!

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