An intimate Night with Moli: Interview & Live Session mit der belgischen Newcomerin
Moli steht für sehr nahbare Lo-Fi Popmusik, die manchmal mehr Preis gibt als gewollt ist. Genau deswegen hat uns die belgische Newcomerin unter dem Motto „an intimate Night“ ein Interview gegeben und zudem eine Live Session gespielt.
Dieses jugendlich-romantische Setting inmitten von glitzernden Seidenvorhängen und Blumenmeer passt perfekt zu ihrer Musik, denn wie sie selbst sagt: „Ich bin eine sehr sensible 22-Jährige, die ihre Emotionen nutzt, um Kunst zu machen und Songs zu schreiben“. Ihre Texte dienen dabei, um die eigenen Gefühle und Erlebnisse zu verarbeiten und genau diese positive Wirkung wünscht sie sich auch für ihre Hörer:innen: „Ich hoffe einfach, dass sie sich dadurch gut oder besser fühlen, wenn sie eine schwierige Zeit durchgemacht haben“.
Im Gespräch erfahren wir noch viel mehr persönliche Aspekte über die zweisprachig aufgewachsene Singer-Songwriterin, angefangen von der Liebe, aktuellen Träumenden sowie den Momenten, die ihr immer Freude bringen und wie sie an das Songwriting herangeht. Denn Moli arbeitet nicht nur an ihrer Solokarriere, sondern schreibt auch Texte für andere Musiker:innen, doch egal welcher Name am Ende hinter dem Song steht, dass Umfeld im Studio muss passen, um die verletzlichen Gedanken auf Papier bringen zu können.
Live Session und Interview
Zwischen den Interviewsequenzen spielt Moli in einer exklusiven Livesession drei Songs der aktuellen EP: „Tochdown“, ein Song über das Datingleben „Insomnia“, als Ausdruck einer schlaflosen Nacht und „“Hold the line“ über die Liebe. Gemeinsam fassen die Songs die Essenz des Mini-Albums sehr gut zusammen, denn es geht um das Bedürfnis der Liebe und den damit verbundenen jugendlichen Unsicherheiten und Ängsten. Moli gibt damit einen sehr authentischen und autobiografischen Einblick in ihr derzeitiges Lebenskapitel.
Damit macht sich die 22 Jährige sehr verletzlich und die Angst einer vorschnellen Verurteilung behält sie dabei im Hinterkopf, doch sie meint auch: „Ich denke, dass es wichtig ist, sich nicht so sehr um die Meinung anderer Leute zu kümmern, denn wer sind sie, um zu urteilen und es ist wichtiger, sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren und einfach man selbst zu sein.“
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