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Anger beschäftigen sich in ihrer aktuellen Single „Ab und zu“ mit dem Wahn der Selbstoptimierung

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Unter dem Pseudonym Anger machen Julian Angerer und Nora Pider seit 2017 gemeinsam alternative, elektronische Musik und versorgen die Szene mit sogenanntem „Hedonistpopforlovers“ aus Österreich – und das sehr erfolgreich: Anfang des Jahres gewinnen die beiden den wichtigsten österreichischen Musikpreis, den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie FM4. Seitdem geht es für die beiden steil bergauf. Aber wie klingt diese unaussprechliche Musikrichtung eigentlich? Mal romantisch und ruhig, doch dann wieder wild und exzentrisch. Das Duo legt sich bewusst nicht auf einen einzigen Sound fest und verfolgt leidenschaftlich die Devise, mit ihren Songs immer wieder eigene musikalische und geistige Grenzen zu sprengen. Das gelingt ihnen auch mit ihrer neusten Single „Ab und zu“, die genau wie die Band selbst auch voller Überraschungen steckt. Erwartet man anfänglich noch einen melancholisch-sphärischen Pop-Song, entwickelt sich der Track innerhalb weniger Sekunden in eine perkussive und lebendig-temperamentvolle Nummer. Thematisch beschäftigt sich das Duo in dem Song mit dem Wahn der Selbstoptimierung, Cybermobbing und dem „fake it till u make it”-Prinzip. „Du schaffst es nicht einmal über deine Grenze / Du versuchst jeden Tag viel besser zu sein machst jetzt Yoga und trinkst viel weniger Wein / Alles nur Schein“, heißt es im Songtext zu „Ab und zu“. Unterstützt wird die Single durch ein bildgewaltiges Musikvideo, produziert von der Filmemacherin Stefanie Aichner, die uns an wunderschöne Südtiroler Schauplätze wie dem Laaser Marmorwerk mitnimmt und dem Song die verdiente Bildhaftigkeit verleiht.

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