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Apache 207 schwingt sein Tanzbein in Berlin 

Posted in: News
Tagged: Apache 207

Völlig durchgeschwitzt und mit mindestens fünf unterschiedlichen Ohrwürmern im Kopf taumelten gestern rund 17 Tausend Apache 207-Fans aus der Uber-Arena. Am Mittwochabend fand das erste von insgesamt zwei ausverkauften Stadionkonzerten in Berlin statt. Gut einen Monat ist der Rapper aus Ludwigshafen jetzt schon unterwegs auf seiner Arena Tour 2024, die am 06. Juni dann mit einem großen Heimspiel in Mannheim in der SAP Arena ihr Finale feiert. Doch wer schonmal auf einem Apache 207 Konzert war, wird wissen: Hier fühlt sich jede Sekunde wie das große Finale an. 

Peng, Boom, Poow!

Schon in den ersten Minuten seiner Show verschießt Apache 207 so viel Pyro, wie sonst manch anderer Act in einem ganzen Set! Es blitzt, es knallt, es raucht – und der ersten Reihe glühen nicht nur die Wangen, weil sie so euphorisch mitschreien, sondern vor allem von den Flammenwerfern. „Ich bin wieder unterwegs“, singt Apache 207 während er seinen Opener „Unterwegs“ performt und prangt im Jeans-Outfit vor einer beleuchteten Tankstellen-Kulisse.

Das Bühnen-Konzept seiner letzten Tour scheint sich für Apache 207 bewährt zu haben: Bildete zuletzt noch der heimatliche Block den Hintergrund für das Bühnen-Spektakel, schwingt der Rapper sein Tanzbein diesmal vor der selbsternannten „Apache Oil“ Tankstelle, samt Kiosk und Waschanlage.

Foto: Feder Musik | Nik Müller

Überraschend erscheint in dem Aufbau auf der Bühne eigentlich nur diese Sci-Fi-Glaskabine, die sich jedoch schnell als wichtiger Hauptakteur der Show erweist. Im Intro, das über die riesigen LED-Leinwände abgespielt wird, werden die Zuschauer:innen nämlich mit dem Zukunfts-Apache 207 bekannt gemacht. Der möchte einige wichtige Momente seines Lebens, in diesem Fall sein Konzert am 29. Mai 2024 in der Uber Arena in Berlin, noch einmal erleben und begibt sich dafür in die durchsichtige Kapsel mit der Aufschrift „Timeless“. Gemeinsam mit 17 Tausend Fans erlebt Apache 207 diesen gestrigen Abend à la „Zurück in der Zukunft“ (nochmal) .

Show-Highlights am Fließband

Die nächsten zwei Stunden vergehen wie im Flug, denn Apache 207 und sein Team produzieren Show-Highlights am Fließband! Vor allem der Innenraum kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus: Nach einem riesiges Volleyball-Match (bei dem die linke Saalhälfte als Sieger hervorgeht), fliegen Gratis-Merch-Shirts durch die Luft und dann fährt auch noch Apache 207 höchstpersönlich durch die Menge und performt seinen Song „Bläulich“. Das Boot der letzten Tour hat er gegen ein rotes Cabrio eingetauscht, die Apache 207-Flagge gegen einen Camcoder in seiner Hand, der Live-Bilder auf die LED-Wand projiziert. Zu gucken gab es also einiges! 

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„An einer Tankstelle chillt man nicht allein.“ 

Auch wenn Apache 207 als Solokünstler auftritt, blieb er auf der Bühne nicht lang allein: Ihn besuchten eine Hand voll Fans, seine „Jungs“ und auch Bausa schaute sich das Spektakel selbst für zwei Songs von der Bühne aus an. Er gilt als Entdecker und Förderer von Apache 207 und performte neben dem gemeinsamen Feature-Song „Madonna“ auch seinen Solo-Track „Frühling im Viertel“. Auf Live-Features mit Ayliva („Wunder“) und Udo Lindenberg („Komet“) musste die Fans aber leider verzichten.

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Nach etwa zwei Stunden sind alle Hits gespielt, alle drei Bühnen-Outfits von Apache 207 durchgeschwitzt, alle Dance-Move ausgepackt und jede Konfetti-Kanone abgefeuert. Zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht winken Echtzeit-Apache und Zukunfts-Apache dem Publikum zu, bis sich der rote Vorhang wieder schließt und die Halle mit hellen Licht erfüllt wird.

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