„Ich habe echte Tränen vergossen“: Arlo Parks neues Musikvideo geht unter die Haut
Die gerade einmal 20-jährige Musikerin Arlo Parks ist ohne Zweifel eine der spannendsten R’n’B-Stimmen unserer Zeit. In den letzten Monaten hat sie mit Songs wie „Black Dog“, „Hurt“ oder „Green Eyes“ immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie ebenso ihre eigenen Gefühle wie auch die ihrer Mitmenschen hervorragend in kleine Gedichte und Texte verpacken kann. „Verpacken“ ist dabei das richtige Stichwort, denn auch anspruchsvollere Themen wie mentale Gesundheit und queere Sexualität finden in den leichtlebigen und harmonischen Tracks von Anaïs Oluwatoyin Estelle Marinho aka Arlo Parks ihren Platz. In ihrer aktuellen Single „Caroline“ beschäftigt sich die Britin mit dem Ende einer Liebesbeziehung und ersten Verlusten, die dem Song zwar eine emotionale Schwere verleihen, Arlo aber nicht davon abhalten, „Caroline“ eine eingängige und hoffnungsvolle Hook zu verpassen. Inspiriert von Fotografien des deutschen Fotografen Wolfgang Tillmans sowie russischen Arthouse-Filmen entsteht in den vergangenen Monaten in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem britischen Regisseur Brock Neal-Roberts der visuelle Gegenspieler „Carolines“. Im Zuge der Veröffentlichung hat die Musikerin via Instagram bekanntgegeben: „Das war ein unglaublich emotionaler Prozess – ich habe einige echte Tränen vergossen und war so bewegt von Zachs und Alices [[Protagonisten im Musikvideo zu „Caroline“]] Intensität und Engagement für das Stück. Ich hoffe, es bewegt euch!“ Bewegend ist insbesondere der Beginn des Musikvideos, in dem Arlo die ersten Zeilen des Refrains von „Caroline“ a capella und von Nebelschwaden umgeben anstimmt und damit schon in wenigen Sekunden einen absoluten Gänsehautmoment liefert. Die Vorfreude auf ihr für den 29. Januar 2021 angekündigten Debütalbums „Collapsed In Sunbeams“ dürfte damit um ein weiteres großes Stück gewachsen sein.
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