In seinem neuen Song richtet Badchieff versöhnliche Worte an seine „EX“
Dass KünstlerInnen ihre Erfahrungen mit der Liebe in ihrem kreativen Schaffen verarbeiten, ist bei Weitem nichts Neues. Ob es nun ein Song über die Schmetterlinge im Bauch oder über elendigen Herzschmerz ist, das Thema der vielleicht größten zwischenmenschlichen Anziehungskraft wurde schon aus so einigen Blickwinkeln beleuchtet. Der Titel „EX“ von Badchieffs neuer Single stellt eine Finte dar und lässt vermuten, dass der Münchner in den 2:50 min Spielzeit über seine ehemalige Herzensdame wettert und sie nach allen Regeln der Kunst verflucht (wie für Songs, die einer verflossenen Liebe gewidmet sind, üblich). Doch weit gefehlt! Die Zeilen „Ist halb so wild, auch bald für dich / und du hast endlich Zeit nur für dein’ Shit“ oder „Ich bin nicht einsam, denn ich weiß dir geht’s gut / doch ich hoffe du fühlst es genauso, du kriegst wieder Luft“ zeigen, dass Badchieff kein Fan von Rosenkriegen und Schlammschlachten ist, sondern ganz klar ein Vertreter von „Team friedliche Koexistenz und Unabhängigkeit“. Ein überaus reflektierter und gesunder Ansatz, der vielen liebenden Menschen viel Schmerz und Tränen ersparen könnte, wären da nicht diese lästigen Gefühle, die einen eben manchmal zu steuern scheinen.
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