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berq kündigt neues Album „Trautonium“ an

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Nach dem Festival-Sommer ist vor neuer Musik! Im November wird der aus Hamburg stammende Musiker berq eine ausgedehnte Tournee spielen – der fehlende Baustein? Neue Musik. Schließlich ist sein Debütalbum bereits im Jahr 2024 erschienen und eine derart große Tour soll nicht ohne neue Songs auskommen.

Auf seinen Social Media-Kanälen hat berq nun sein zweites Album „Trautonium“ für den 26. Februar 2027 angekündigt. Zu einem kurzen Videoschnipsel schreibt er: „‚Trautonium‘ Era 💎💎 Album II, ihr checkt nicht, wie sehr ich mich freue, dass es jetzt losgeht. Aus persönlichen Gründen werde ich ab jetzt häufiger in Videos fliegen. Es macht noch mehr Spaß, als es aussieht.“

Erster Song-Schnipsel

Im Videoclip selbst fliegt berq nicht nur durch die Luft, sondern es gibt auch schon eine erste Zeile zu hören: „So viele Zähne braucht keiner zum Lächeln.“ Ein Bild, das ziemlich genau in berqs bekanntes Spannungsfeld aus Zärtlichkeit und leiser Bedrohlichkeit passt.

Was hat es mit dem Trautonium auf sich?

Spannend ist vor allem der Albumtitel „Trautononium“: Das Trautonium ist eines der ersten elektronischen Musikinstrumente überhaupt. Entwickelt wurde es Anfang der 1930er-Jahre von Friedrich Trautwein an der Berliner Musikhochschule, maßgeblich weiterentwickelt und bekannt gemacht hat es dann Oskar Sala. Statt einer klassischen Tastatur hat das Trautonium ein „Manual“ aus gespanntem Widerstandsdraht. Gespielt wird durch Druck auf eine Metallplatte darunter, was gleitende Töne und einen ganz eigenen, fast menschlichen Klang ermöglicht. Bekanntheit erlangte das Instrument unter anderem durch die Vogel-Sounds in Hitchcocks „Die Vögel“, für die Oskar Sala verantwortlich war.  Heute ist das Trautonium ein nahezu vergessenes und sehr seltenes Instrument.

Ob berq für sein neues Album tatsächlich mit einem Trautonium arbeitete oder sich der Titel eher auf die charakteristische Klangwelt bezieht, ist aktuell noch offen. Passen würde es zu berq allemal.

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