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Billie Eilish, Nicki Minaj und Co. warnen vor KI in der Musikindustrie

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In einem Offenen Brief haben sich über 200 Musiker:innen (darunter Billie Eilish, Nicki Minaj, Katy Perry oder Bon Jovi) gegen den Missbrauch von Künstlicher Intelligenz in der Musikbranche ausgesprochen.

Vielleicht ist der ein oder die andere schonmal auf Social Media über ein Video gestolpert, in dem der Lieblingsartist plötzlich den Song eines anderen covert. Der Blick auf Spotify ist danach meist enttäuschend, denn es handelt sich im wenigsten Fall um ein echtes Cover – vielmehr wird mithilfe von KI die Stimme so echt imitiert, dass man niemals denken würde, eine Programmierung steckt dahinter. Und genau dort liegt für viele Musiker:innen die Gefahr.

Denn nicht nur Stimmen, sondern auch Instrumente und ganze Stile können durch KI nachgeahmt werden. So kann durch eine KI ein Song entstehen, der unverkennbar nach Artist XY klingt – auch wenn der:diejenige nichts damit zu tun hatte.

„KI stellt enorme Bedrohung dar“

Die „Artist Rights Alliance“ – eine Non-Profit Organisation, die sich für die Rechte von Künstler:innen einsetzt – warnt nun gemeinsam mit vielen Künstler:innen in einem Offenen Brief vor dem Missbrauch dieser Technologie.

In dem Schreiben heißt es: „Wenn KI unverantwortlich eingesetzt wird, stellt sie eine enorme Bedrohung für den Schutz unserer Privatsphäre, unserer Identitäten, unserer Musik und unseres Lebensunterhalts dar. Einige der größten und mächtigsten Unternehmen nutzen unsere Arbeit unerlaubt, um KI-Modelle zu trainieren. Diese Bemühungen zielen direkt darauf ab, die Arbeit menschlicher Künstler durch riesige Mengen von KI-erstellten „Klängen“ und „Bildern“ zu ersetzen, die die Tantiemen, die an die Künstler ausgezahlt werden, erheblich verwässern. Für viele arbeitende Musiker:innen, Künstler:innen und Songschreiber:innen, die nur versuchen, über die Runden zu kommen, wäre dies katastrophal.

Weiterhin fordern die Musiker:innen Tech-Unternehmen und Musikdienste dazu auf, keine Technologie einzusetzen, welche der Kunst der Artists schadet.

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