Bitte tu mir weh: Newcomerin AnnaMa kann sich in ihrem neuen Song nicht lösen und nimmt emotionale Schmerzen in Kauf
Mit 14 Jahren nahm AnnaMa erstmals Gesangsunterricht, kooperierte anschließend mit zahlreichen Produzenten, hatte später eine erfolgreiche Modelkarriere, nahm an Castingshows teil und war Mitglied der Band B.O.X.E.R. Im Februar dieses Jahres folgte dann die Solokarriere des Hamburger Multitalents. Die vier bisher erschienenen Singles kommen dabei nicht weniger facettenreich daher, als ihr bisheriger Lebensweg. Erst gibt sie den „Rockstar“, in der zweiten Single verwandelt sie sich in einen Mann und zieht durch die Straßen Tel Avivs und in der dritte Nummer „Benzin“ präsentiert sie futuristischen Elektropop. Eine ganz neue Seite von sich präsentiert AnnaMa wieder einmal mit ihrem Song „Bitte tu mir weh“, der am vergangenen Freitag erschienen ist. Das Lied erzählt von der Schwierigkeit, sich zu lösen, was das einzig Richtige wäre, es aber doch nicht zu können. Einen emotionalen Schmerz immer wieder in Kauf zu nehmen, nur um weiterhin am Leben des anderen teilzunehmen und in irgendeiner Form noch eine Rolle zu spielen. Das geht so weit, dass die Hamburgerin in Refrain gleich acht Mal hintereinander auf den düsteren Trap-Beat singt: „Bitte tu mir weg“. Genauso lebt der Song aber auch von seinen weichen und ruhigen Momenten, in denen AnnaMa mit ihrer tiefen, kratzigen Stimme klingt wie die französische Chanson-Legende Zaz. Erstmals auf Albumlänge ist diese erfrischende neue Stimme der deutschen Pop-Landschaft am 28. August zu hören, dann veröffentlicht AnnaMa ihr Debütalbum „Track Nr. 12“.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.