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Capital Bra und Cro entführen zum „Frühstück in Paris“

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Nach der plätschernden Zusammenarbeit an „C#3“, einem der kürzlich erschienenen Instrumentals von Cro, beschenken er und Papstar-Kollege Capital Bra die Fans nun mit einem vollwertigen Feature. In „Frühstück in Paris“ treffen also zwei Größen aufeinander, die stilistisch eigentlich nicht weiter voneinander entfernt sein könnten, doch durch die überaus tanzbare und karibisch angehauchte Produktion von Beatzarre, Dschorkaeff und Phil The Beat schaffen es Cro und Capi, ihr individuelles Hit-Potenzial in schwindelerregende Höhen zu katapultieren. Der Song ist ideal für heiße Sommertage, bei denen einem schonmal das allseits bekannte Fernweh packt. „Ich bin grad aufgewacht und hab im Traum gedacht/Komm wir hauen einfach ab aus dieser grauen Stadt/ Einfach chillen irgendwo, auf einer Yacht/ Wie im Märchen, bei Tausend und einer Nacht“. Klar, wenn man mehr deutsche Nummer-Eins-Singles als die Beatles auf die eigene Kappe schreiben kann, gönnt man sich auch mal einen kleinen Yachturlaub, auch wenn vermutlich keine Luxusschiffe in  Scheherazades Märchen vorgekommen sind. Cro hingegen hat mit seinem Vermögen gleich die ganze Sonne erstanden, die er mit seiner Angebeteten teilen möchte. Auch nicht schlecht. Zugegeben, inhaltlich gibt es bei „Frühstück in Paris“ nicht sonderlich viel zu holen, trotzdem hat der Song aufgrund der Künstler-Kombination einen gewissen „Schock-Value“ und insgeheim hofft man irgendwie, dass Capi und Cro noch mehr (und vielleicht etwas virtuosere) Songs in Petto haben.

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