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Casper ist in seinem neuen Song „Sowas von da (hellwach)“

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In der Titelstory unser ersten Print-Ausgabe (die am 16. November erscheint) hat uns Casper erzählt, warum ihm das neue Album „Nur Liebe, immer.“ (VÖ am 24. November) ein wenig leichter von der Hand ging. „Es ist wirklich komisch: Dieses Album ist ohne größere Kotz-Krämpfe vonstatten gegangen. Bei ‚Alles war schön und nichts tat weh‘ war es schon wieder so, dass ich ein großes Mammut-Werk wollte und auf dem Weg dahin fast durchgedreht bin. Da habe ich mich gefragt: Will ich wirklich bis an mein Lebensende so meinen Verstand verlieren?“ Der einzige Weg, zu seiner Passion zurückzufinden sei die Art gewesen, wie damals „Hin zur Sonne“ und „Die Welt hört mich“ entstanden sei: „Wir haben uns hingesetzt. Einen Beat gebaut. Einen Song geschrieben. Dann hieß es: ‚Song ist gut – behalten wir!‘ Oder: ‚Song ist nicht gut – behalten wir nicht.‘ Von den Guten gibt es dann jetzt halt einfach zwölf und das ist irgendwie voll geil.“

Hellwach und doch am Ende

Das heißt aber natürlich nicht, dass Casper auf dem Album leichte Kost verhandelt. In der neuen Single „Sowas von da (Hellwach)“ thematisiert Casper Zustände, die durchaus Hand in Hand mit den besagten „Kotz-Krämpfen“ gehen dürften. Der Song brummt dunkel und bedrohlich, die Produktion wirkt futuristisch, während Casper mit Effekt auf der Stimme diese Zeilen rappt: „Ich bin wach / Sowas von da / Atme flach / Bin klatschnass / Meine Dämonen und ich sind hellwach“. Das klingt nach Panik, nach Schlaflosigkeit, nach rasenden Gedanken, die immer in die dunklen Ecken wollen.

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Lena Klenke spielt die Hauptrolle im Video

Der neue Clip macht deutlich, dass damit Zustände gemeint sind, die nicht unbedingt in die typische „Ich kann nicht schlafen“-Kategorie fallen. Wir sehen darin eine junge Frau, die verzweifelt und aggressiv ein Krankenhaus entert – offensichtlich auf der Suche nach Medikamenten, mit denen sie sich endlich in den Schlaf schießen kann. Davon rappt auch Casper in der zweiten Strophe. „Work-Life-Balance“-Gelaber helfe ihm nicht, weil: „Ich bin wach / Verschreib mir bitte was, das hilft / Denn die Gedanken Tag und Nacht nicht still / Wenn ich von mir selber Abstand will / Brauch ich endlich was, das hilft.“

Die junge Patientin wird von Lena Klenke spielt, die man vielleicht am ehesten aus der Netflix-Serie „How To Sell Drugs Online (Fast)“ kennt. Sie spielte aber auch in „Kokon“, „Das schweigende Klassenzimmer“ und den „Fack ju Göhte“-Filmen sehr überzeugende Rollen. Bald ist sie auf Amazon Prime als Steffi Graf zu sehen – im Film „Perfect Match“, der 2024 kommen soll, verkörpert sie Deutschlands erfolgreichste Tennisspielerin.

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