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C’est Karmas neue Single „Pool Party” ist ein Wutschrei über männlichen Voyeurismus

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Das die 18-jährige Luxemburgerin C’est Karma eine der aufstrebenden NewcomerInnen im Soft-Pop-Musikbereich ist, sollte spätestens mit ihrer letzten Alt-Pop-Singleveröffentlichung „Fist Fight“ vor knapp einem Monat deutlich geworden sein. Ihre damit immer größer werdende Reichweite nutzt die Abiturientin dabei auf eine beachtliche und extrem durchdachte Weise. Regelmäßig spricht Karma Catena – wie die luxemburgische Musikerin mit bürgerlichem Namen heißt – sowohl in ihren Songs als auch auf ihrem Blog mal gesellschaftlich relevante und mal ganz persönliche Themen an. So lieferte sie mit „Girls“ Anfang des Jahres eine Hymne für Female Empowerment, setzte sich dafür in „Fist Fight“ mit dem individuellen Konflikt zwischen Instinkt und Vernunft auseinander. In ihrem neuesten Werk „Pool Party“ schlägt die Alternativ-Pop-Küsterin wieder einmal einen ernsteren Ton an und thematisiert den alltäglichen männlichen Voyeurismus, dem Frauen ausgesetzt sind. Anlässlich der hitzigen Debatte über einen neuen Dresscode an C’est Karmas Schule stellt dieser Track auch eine unmittelbare Aktualität zu ihrem persönlichen Leben da. Über den Inhalt der Single erzählt ist 18-Jährige folgendes: „‚Pool Party‘ handelt vom Frausein, es geht um das Gefühl, das wir haben, wenn wir an Stränden baden und fremde Blicke über unsere Körper schweben. Es geht um Männer, die wir nicht kennen, die uns das Gefühl geben wir wären ihre Beute. Dieses Verhalten sehe ich als äußerst verwerflich an (…)!“ Das Karma ein so wichtiges Thema in „Pool Party“ behandelt, wird erst deutlich, wenn man die wunderbar durchdachten Metaphern des Songtextes entschlüsselt. Im Musikvideo, in dem Karma auch selbst eine Nebenrolle spielt, wird die benannte Thematik dafür schon ein ganzes Stück klarer: „Das Video zu ‚Pool Party‘ folgt dem einsamen Mann Mogi durch seinen Tag. Besessen von seiner imaginären Freundin verbringt er den Tag damit, Frauen anzustarren, die er nicht kennt.“

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