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Charli Adams verabschiedet sich von der Zeit als „Cheer Captain“

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Das Leben als „People Pleaser“ kennt Charli Adams nur zu gut. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Alabama zwischen Cheerleader Captain und Gottesdienst-Leiterin – alles Aufgaben, die sich Charli nicht selbst aussuchte, sondern nur aus dem Grund verfolgte, die Menschen in ihrem Umfeld glücklich zu machen. 

Mit ihrem neuen Song „Cheer Capatain“ verdeutlicht sie nun ihren Ausbruch aus diesen Strukturen und ihr neues Selbstbewusstsein gegenüber Familie, Religion und Männern. „Cheer Captain ist ein nachtragendes und bedauerndes Lied über den Kampf mit einem Retterkomplex als andauernder People-Pleaser. Ich wollte verzweifelt alles für jeden sein, also wurde ich ein anpassungsfähiger Mensch, was oft gegen alles ging, was ich eigentlich bin.“, meint Charli über ihren Song. 

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Wie jede Veränderung im Leben war auch diese ein Prozess. Mit dem Umzug nach Nashville machte sie einen großen Schritt in Richtung des Verlassens der toxischen Strukturen. Im Musikvideo wird diese Entwicklung durch die drei Versionen ihrer selbst verdeutlicht, die den Wandel sowohl äußerlich als auch in ihrer Gestik erkennen lassen. 

In Nashville konnte Charleston Olivia Adams, wie die Sängerin mit bürgerlichem Namen heißt, nicht nur ihre melancholischen Indie-Rock-Seite erkennen und endlich ausleben, sondern traf auch auf andere Musiker:innen. Darunter befand sich unter anderem Bon-Iver Frontmann Justin Vernon, der ihr beim gemeinsamen Dartspielen den Spitznamen „Bullseye“ verpasste. Denselben Titel trägt nun auch ihr Debütalbum, welches dieses Jahr im Juli erscheinen wird. 

Unter „Bullseye“ wird im Deutschen das Treffen ins Schwarze verstanden und das tut Charli nicht nur mit Dartpfeilen, sondern auch mit ihren Texten. Sie bedient sich einem ehrlichen Songwriting ohne Filter und Dechiffrierungen und beschreibt direkt und authentisch die eigene Vergangenheit und Zukunft. 

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