Comeback des Jahres? Florence + The Machine sind zurück!
Florence + The Machine sind zurück, mit all der Magie und dem Gruselcharakter, für den die Band rund um Florence Welch bekannt ist. „Everybody Scream“ ist der Titelsong ihres neuen Albums, das – wie könnte es besser passen – zu Halloween, am 31. Oktober erscheinen soll.
Der Song schließt an den letzten Track „Morning Elvis“ des Vorgängeralbums „Dance Fever“ an, auf dem sich Florence Welch mit dem Wunsch eines Karriereendes befasst hat. „Everybody Scream“ ist nun das Eingeständnis, dass sie sich nirgendwo wohler fühlt als auf der Bühne: „Here, I don’t have to be quiet / Here, I don’t have to be kind / Extraordinary and normal all at the same time / But look at me run myself ragged / Blood on the stage / But how can I leave you when you’re screaming my name?“.
Der Song ist nicht nur für die Fans, sondern direkt für ein Live-Publikum geschrieben. Man mag sich nur einmal vorstellen, was das für ein biblischer Moment sein muss, wenn Florence den Pre-Chorus singt: „Everybody dance (Ah) / Everybody sing (Ah) / Everybody move (Ah) / Everybody scream“ und alle Anwesenden ihr folge leisten.
Magie und Mystik pünktlich zu Halloween
Die Leadsingle ist von Anfang bis Ende wie ein Florence + The Machine-Starter Pack. Es schließt an die Lyrics „Say my name / And every colour illuminates“ des Hits „Spectrum (Say My Name)“ und „And everything I ever did / Was just another way to scream your name“ aus „South London Forever“ an. Musikalisch vermischen sich hier die unheimlichen Melodien von „Ceremonials“ (2011) und „Dance Fever“ (2022) mit dem Indie-Rock aus „How Big, How Blue, How Beautiful“ (2015), wobei Schreisequenzen auf „Everybody Scream“ fast schon etwas Metal-artiges haben.
Auch das Musikvideo ist voll von mystischen Referenzen und gruseliger Ästhetik. Zum einen trägt Florence Welch ein rotes Kleid, dass an das Kleid von Kate Bush aus ihrem Musikvideo zu „Wuthering Heights“ erinnert. Zudem läuft Florence zu Beginn des Musikvideos an einem alten Farmhouse in der englischen Moorlandschaft vorbei, das an Top Withins erinnert – der Ort, der Emily Brontës berühmten Roman „Sturmhöhe“ (Original: „Wuthering Heights“) inspiriert haben soll.
An dem Track arbeiteten neben Florence Welch auch Mark Bowen von den Idles, Aaron Dessner von The National, Arctic Monkeys-Producer James Ford und Mitski mit. Wenn das nicht vielversprechend für das Comeback des Jahres ist! „Everybody Scream“ zeigt auf jeden Fall schon jetzt, was für eine herausragende Band Florence + The Machine sind.
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