Dani Lia wünscht sich auf „seele berührst“ mehr als nur körperliche Nähe
„Ich will dass du meine Seele berührst, nicht nur meinen Körper“. Mit diesem simplen und doch so puren Wunsch, wirft uns Dani Lia in dem ersten Satz ihres neuen Songs direkt ins kalte Wasser. Auf „seele berührt“ hat die Wahlberlinerin wie gewohnt keine Angst sich verletzlich zu zeigen und klagt ihren Zuhörer:innen in intimster Atmosphäre ihr Leid.
Über einem ruhigen Indie-Pop-Instrumental erzählt Dani Lia von einer klassischen Situationship. Hierbei handelt es sich quasi um eine verlängerte Kennenlernphase, die (fast) nie den Absprung zu etwas Ernsterem schafft und vor allem bei der Gen Z aus dem Herz spricht. Im Gegensatz zu ihrem Gegenüber sehnt sie sich jedoch nach einer tieferen Verbindung. Während Dani kummervoll nach jemandem sucht, bei dem sie sich öffnen kann und geborgen fühlt, ist die andere Person bloß auf körperliche Nähe aus und wird durch Oberflächlichkeit und einseitige Gespräche charakterisiert. „Ich bin viel mehr als du siehst, komm lass mich los“.
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