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Das Indie-Duo Raum27 will mit seinem Debütalbum „Anfangen Anzufangen“

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Bevor man als angehende:r Künstler:in endlich das erste Album veröffentlicht, geht manchmal schon einige Zeit ins Land. Ob wegen fehlenden Mutes, unklarer Vorstellung oder zu wenig Zeit – meistens ist doch das Problem, dass man sich nicht einfach mal zwingt, loszulegen und das, was auch immer an Ideen kommt, zu Papier zu bringen. „Anfangen Anzufangen“ ist also die Devise und auch Raum27 scheinen diesen Struggle zu kennen, denn genauso haben sie ihr Debütalbum genannt.

Die harte Realität

Der Titel steht aber für weit mehr als das, denn das Bremer Indie-Duo behandelt auf dem Album eine ganze Reihe an Themen, die die Gen Z prägen und gerne auch mal runterziehen; Gründe, weswegen man sich aufraffen und eben mit dem Anfang anfangen muss. Der Zwist zwischen der idealisierten Welt auf Social Media und der harten Realität etwa, Klimakrise, Sachen, die uns alle betreffen. Und natürlich auch persönliche Konflikte in menschlichen Beziehungen, egal ob Liebe oder Freundschaft.

„Immer wenn ich trotz Fliegen und des Freiheitsgefühls / Durch TikTok-Reels streich und ich weiß, leise schleicht / Sich das Kalkül ein, dass die Welt draußen scheiße ist / Und ich damit nicht allein bin“, singt sich Sänger Tristan da mit fast Rap-artigen Reimketten etwa von der Seele. Die Instrumentals tragen dazu immer den passenden Indie-Anstrich bei, mal melancholisch, mal wütend, mal etwas optimistischer, und unterstützen Tristans emotionale Ausbrüche.

Vom Raum27 auf die Bühne

Tristan und Mathis kennen sich bereits seit der Schulzeit. Ihr Bandname bezieht sich auf ihren damaligen Proberaum, in dem sie zunächst anfingen, Lieder zu covern. Die ersten eigenen Songs schrieben sie schließlich auf Englisch sowie Deutsch, bis sie sich dazu entschieden, nur noch deutsche Lieder zu produzieren. Eine offensichtlich richtige Entscheidung, denn so akkurat setzen nur wenige den Zeitgeist in Worte um.

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