Das Lumpenpack sind wütend – und zwar auf „Boys“!
Energiegeladen, schlagfertig und kompromisslos nehmen Das Lumpenpack auf „Boys“ die Indie-Musikszene und ihren Umgang mit Machtmissbrauch genauer unter die Lupe. In dem Song, der ganz im Punk-Stil der Band gehalten ist, geht es um Wut. Die Wut, die bleibt, wenn Artists Fans den Anschein vermitteln, dass es mit entschuldigenden Insta-Beiträgen und Versprechungen für die Zukunft dann irgendwie auch wieder getan ist. Ganz nach dem Motto: Genug mit den Anklagen und Vorwürfen, hier ist unsere neue Single, neues Album und übrigens wir gehen auch wieder auf Tour. Das Lumpenpack veröffentlichen mit ihrem punkigen Song einen Kommentar der Verachtung für die Heuchelei der Indie-Szene, die sich dann ja doch (leider) größtenteils aus jungen, weißen Männern zusammensetzt.
Wut bei Das Lumpenpack und Remote Bondage
Unterstützt wird die Band auf „Boys“ von Remote Bondage, die fünfköpfige Gruppe, die seit 2022 gemeinsam Musik macht. Dabei geht der Song musikalisch nach vorne. Mit schnellen Drums und eingängiger Gitarre verleihen die Bands ihre Wut den nötigen Ausdruck. Ihr Gesang verpackt den Frust auf clevere Art und prangert das Verhalten mancher Artists an: „Boys will be Boys will be junge weiße Männer/ Wieso bin ich nicht überrascht?“ Außerdem schaffen es Remote Bondage und Das Lumpenpack auch die Unzufriedenheit und Enttäuschung musikalisch einzufangen – ein Gefühl mit dem die Künstler:innen nicht alleine sein dürften!
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