Das Melt Festival findet 2024 zum letzten Mal statt
Seit 1997 gibt es das Melt, das erst am Bernsteinsee in Velten und dann am Flugplatz Lärz stattfand. Von 1999 bis heute war das Event dann in Ferropolis bei Gräfen-Heinichen beheimatet, wo wenig später auch das Geschwister-Festival splash! über die Bühne geht. Die Idee der Veranstalter:innen war es dabei von Anfang an, die spannendsten Artists aus Feldern wie Indie, Pop, Rap und elektronischer Musik in einem alternativen und diversen Line-Up zusammenzuführen. So bespielten in der Vergangenheit bereits Oasis, Aphex Twin, Sven Väth, Deichkind oder zuletzt Acts wie Bicep, Pashanim, Brutalismus 3000 und Róisín Murphy das Melt.
Der Schmelztiegel kühlt ab
Doch nach der diesjährigen Ausgabe soll damit Schluss sein. In einem Statement begründet Melt-Direktor Florian Czok das Ende des Festivals wie folgt: „Trotz unseres Engagements und unserer Bemühungen in den letzten Jahren merken wir, dass das ursprüngliche MELT nicht mehr zeitgemäß ist und den Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht länger standhalten kann, ohne das Festivalkonzept radikal abzuwandeln. Es ist eine schwere Entscheidung, aber wir glauben, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen und Raum für frische Ideen zu schaffen.“ Weiter heißt es von den Veranstalter:innen: „Wir bedanken uns herzlich bei all den Besuchenden, Künstler:innen, Partnern, Medien und den Menschen vor, auf und hinter den Bühnen für die vielen unglaublichen und einzigartigen Momente, die wir mit ihnen teilen durften. Wir wünschen uns, dass sie weiterhin so offen für Neues sind.“
Denn obwohl das Melt Festival mit der diesjährigen Ausgabe seine Pforten schließt, arbeitet das Team wohl schon an neuen Ideen und Live-Konzepten. Zum krönenden Abschluss habe man außerdem noch einige Specials und Überraschungen geplant, die bald verkündet werden sollen.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.