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Das Plakat zum 60. Montreux Jazz Festival ist da!

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Das Montreux Jazz Festival findet im Sommer nächsten Jahres bereits zum 60. Mal statt. Um diesem Jubiläum am Ufer des Genfersees gerecht zu werden, wurde das Poster für den Meilenstein ziemlich besonders designt. Denn das legendäre Plakat wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals von einem Modedesigner gestaltet und mit Perlen bestickt.

Seit der Gründung des Festivals in 1962 werden jedes Jahr Künstler:innen ausgewählt und erhalten jedes Jahr die sogenannte „Carte Blanche“ und damit die Vollmacht, das offizielle Poster zum Festival frei nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Für die 60. Ausgabe des Festivals wurde der Modedesigner Kévin Germanier ausgewählt und folgt damit auf die Londoner Künstlerin Lakwena, die das Poster im letzten Jahr gestalten durfte.

Farbenfrohe Explosion für Montreux

Kévin Germanier hat dabei schon für einige Musikgrößen, wie Björk, Beyoncé und Lady Gaga, gearbeitet. Zuletzt hat Germanier außerdem auch die Kostüme für die Olympischen Spiele in Paris entworfen und die Hosts beim ESC 2025 eingekleidet. Der Designer aus dem Wallis hat deswegen seinen Background in der Haute-Couture-Welt genutzt, um uns für die Jubiläumsausgabe des Festivals ein schillerndes Werk zu geben. Auf dem Plakat sind insgesamt 60.000 Glas-, Holz- und Plastikperlen sowie Pailletten auf Samt aufgestickt, die aus früheren Kreationen recycelt sind. Denn der Designer ist bekannt dafür, kompromisslos upzucyclen. So entsteht auf dem Poster eine farbenprächtige Explosion vor dem schwarzen Hintergrund.

Und passend zum Schweizer Festival hat sich Kévin Germanier beim Gestaltungsprozess einfach von der Musik treiben lassen. Die legendären Plakate der vergangenen Jahre dienten dabei aber natürlich auch der Inspiration. Denn für das Montreux Jazz Festival haben schon Größen wie Keith Haring oder Andy Warhol ihre Kunst auf das Poster gebracht. Kévin Germanier wurde bei seinem Design vor allem von dem Plakat aus 1982 vom Schweizer Maler Jean Tinguely inspiriert. Die knalligen Farben, der schwarze Hintergrund und sogar das Feder-Motiv finden in Germaniers Werk eine neue, funkelnde Entsprechung.

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