Debütsingle von Uche Yara: Indie-Rock für eine internationale Bühne
„www she hot“ – wenn ihr das in eure URL-Zeile eingebt, landet ihr auf der zwielichtigen Seite von irgendeiner Dropshipping-Mode-Marke. Deswegen würden wir euch empfehlen: Lasst das sein und sucht danach lieber mal bei Spotify und Co.! Denn dann landet man beim neuen Song der Newcomerin Uche Yara. Große Besonderheit: „www she hot“ ist auch gleich der erste Song der österreichischen Sängerin. Trotzdem haben wir Uche Yara schon länger auf dem Schirm, denn vor allem live konnte sie sich schon einen namhaften Ruf erspielen, unter anderem beim Great Escape in Brighton oder als Support für Bilderbuch und The Rolling Stones.
Jetzt kommen wir endlich in den Genuss ihrer Debütsingle und wer diese hört, versteht sofort, warum wir so lange auf die Folter gespannt wurden. „www she hot“ ist ein zur Perfektion getrimmter Indie-Rock-Banger, der mühelos zwischen Yves Tumor, Jean Dawson und anderen internationalen Größen mitspielen kann.
Für vier Minuten in einer anderen Welt
Uche Yara traut sich, den Song zu voller Größe aufzudrehen, mit fettem Band-Sound und psychedelischen Elementen. Das beginnt schon mit dem irritierenden Sample-Loop zu Beginn, der von knirschenden Gitarren ergänzt wird. Dazu dann ihr selbstbewusster, bestimmter Gesang, dem man so gar nicht anhört, dass sie nicht aus den Staaten kommt. „www she hot“ hat eine beeindruckende Spielzeit von über vier Minuten – ein Rahmen, den Uche Yara aktiv nutzt, um den Song durch verschiedene Phasen zu führen. So erwartet einen im letzten Drittel fast so etwas wie ein Rap-Part, den die Newcomerin erstaunlich stimmig in den übrigen Sound verwebt.
Wer nun nach „www she hot“ zu angefixt ist, um die Zeit bis zum nächsten Release zu überbrücken, findet bei uns übrigens einen weiteren Appetizer. Wir haben letztes Jahr nämlich schonmal gemeinsam mit YouTube Music im Rahmen unserer Reboot Culture Sessions einen Live-Auftritt von Uche Yara aufgenommen, bei dem sie zwei Songs performt hat. „www she hot“ bestätigt nun nochmal, was uns die Sessions schon demonstiert hatten: Diese Frau hat eine außergewöhnliche Stimme, an die wir uns ruhig schonmal gewöhnen können!
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