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Der Hamburger Rapper Ansu gewährt mit dem Kurzfilm „Assoziation“ Einblicke in seine Gedankenwelt

Posted in: News

Ansu aus dem Hamburger Stadtteil St. Georg verkörpert eine neue Generation von Straßenrap, die sich statt mit Statussymbolen vermehrt mit sozialen Problemen in ihrem Umfeld auseinandersetzt. Seit 2018 macht er mit Single-Veröffentlichungen auf sich aufmerksam und landete mit „In meiner Gegend“ Anfang des Jahres einen waschechten Untergrund-Hit. Im Mai folgte dann sein Debüt-Tape „Assoziativ“, auf dem er schonungslos und gleichzeitig technisch versiert über seine Zukunftsvisionen und Lebensumstände rappt. Mit Zeilen wie „schon wieder Kontrolle durch die Polizei. Na klar hab ich nichts dabei. Verhalte mich nicht mal ein bisschen verdächtig, egal, die Hautfarbe reicht“, thematisiert er Racial Profiling durch die Polizei und macht deutlich, was Schwarze Menschen in Deutschland täglich erfahren. Bis auf seine Musik und einige wenige Informationen war bisher allerdings noch nicht viel über Ansu bekannt. Einen kleinen Einblick in seine Ideen und Einstellungen gewährt er nun mit dem „Assoziation“ Kurzfilm, den er auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Darin erzählt er beispielsweise, dass er seine Ausbildung zu Gunsten der Musik abgebrochen hat und Statussymbole für ihn kein Ansporn sind: „Ich muss gegen mich selber gewinnen, ich kann nicht gegen mich selber verlieren.“

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