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Deutschpop für die stillen Momente: Newcomerin Maïa will „Nie mehr zurück“

Posted in: News
Tagged: Maïa

Wer denkt, das TikTok-Publikum sei nur in der Lage Musik in „Speed Up“-Geschwindigkeit zu konsumieren, täuscht sich. Die Musik der Newcomerin Maïa ist sanft, still, introvertiert – und äußerst erfolgreich auf TikTok. Wer Maïa hier schon durch ihre beliebten Cover-Versionen zu Songs von Paula Hartmann, AnnenMayKantereit und Schmyt kennt, weiß bereits dass sie im November ihre eigene Debütsingle veröffentlicht hat. Auf diese folgt jetzt der zweite Song: „Nie zurück“.

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Deutschpop zum Alleinsein

Scheinwerferlicht auf nassem Asphalt, der orange-rote Verlauf eines Sonnenuntergangs am Horizont, einsame Stunden im ICE. Allesamt Szenerien, die uns melancholisch stimmen und sentimental machen – und somit in die richtige Stimmung für „Nie mehr zurück“, den neuen Song der Newcomerin Maïa. Im Vorab hat uns die junge Musikerin nicht nur mit kleinen Teasern Lust auf den Song gemacht, sondern auf TikTok dazu auch die passende Bilder gezeigt, um ihren intimen und stillen Indie-Pop-Entwurf zu genießen.

Der fußt diesmal auf dominanten Piano-Akkorden, subtilen Chor-Elementen und zarten Akustik-Gitarren. Highlight ist ein lang gezogenes Vocal-Sample, das durch den Song echot und beinahe an Bon Ivers experimentellen Folk-Sound erinnert. Inmitten dieser schlichten Instrumentierung gibt es keinerlei Störelemente, die von Maïas beeindruckender Performance als Sängerin ablenken. Mit klarer Stimme singt die Newcomerin Zeilen, die in ihre visuellen Moodboards auf TikTok bestens passen: „Lass den Rauch über die Städte ziehen, ich lass mich mit ihm gehen / Lass dein’ Duft über die Städte ziehen, ich lass ihn fall’n und liegen“.

Maïas melancholische Poesie hat ihr bereits prominente Fans wie Henning May oder Paula Hartmann eingebracht und sogar Videomacher und Allround-Creative Valentin Hansen überzeugt, der für Maïa die visuelle Umsetzung ihres Debüts „Tristesse“ übernommen hatte. Im Musikvideo sehen wir die Künstlerin auf einer Zugfahrt ins Ungewisse, die sich jetzt mit dem Visualizer zu „Nie mehr zurück“ fortsetzt. Und wir setzen uns auf den imaginären Platz gegenüber und fahren einfach still und heimlich mit, um zu sehen wo die Reise als nächstes hingeht.

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