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„Da helfen keine Tabletten“: Die Band Olympya zelebriert mit ihrer ersten Single die Neue Deutsche Welle

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Marcus Borchert war mal ein Rapper. Als Pierre Sonality hat der Hamburger seit 2009 diverse Solo-Projekte veröffentlicht, als Teil der Crew Funkverteidiger und im Duo „Die Zampanos“ mit Rap-Urgestein Hiob gewirkt sowie ein eigenes Instrumental-Album produziert. Rumpeliger Boom-Bap, beseelter Funk, lange Zeit schien es so, als wäre das die eine große Liebe für Pierre Sonality. 2017 war all das dann aber erst mal vorbei. Nach Veröffentlichung des Albums „Miami 420“ hängt Borchert seinen Rap-Alter Ego an den Nagel und sagt dazu: „Hip Hop hat mich zu dem gemacht, der ich bin, und dafür bin ich extrem dankbar, aber nun muss ich einfach mal weitergehen. Ich brauche Urlaub, muss mal lüften“. Dieser Urlaub von Musik und Öffentlichkeit dauerte beinahe drei Jahre, doch nun ist Marcus Borchert zurück, mit einem neuen Sound, den so wohl keiner erwartet hat. Still und heimlich hat der Musiker nämlich in seiner Wahlheimat Hamburg die Band Olympya formiert, ein Projekt, dass sich ganz einem Revival der Neuen Deutschen Welle verschrieben hat. Diesen Ambitionen wird die erste Single der Gruppe auf jeden Fall gerecht: „Tabletten“ macht aus Herzschmerz eine euphorische Hymne, verknüpft körnige Punk-Gitarren mit einem affektierten Vortrag à la „Goldener Reiter“. Befreit von seinem Alias Pierre Sonality hat Marcus Borchert endgültig die Scheuklappen abgelegt und sorgt dafür, dass eine neue Neue Deutsche Welle auf uns zurollt.

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