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Die Berliner Band Roomer veröffentlicht ihr Debütalbum „Leaving It All To Chance“

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Tagged: Roomer

Die Berliner Band Roomer hat vergangenen Freitag ihr Debütalbum „Leaving It All To Chance“ veröffentlicht – wobei sie entgegen des Titels nichts dem Zufall überlassen haben. Die neun Songs des Albums überzeugen mit vielschichtigen Sounds, vorherrschenden Gitarren-Riffs und der zarten Stimme von Sängerin Ronja Schößler. Und klingen alles andere als einfach mal drauflos gejammt.

Das könnte daran liegen, dass alle Bandmitglieder schon ihre Erfahrungen in der Branche gemacht haben – und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen. Mit Vorerfahrungen von Folk über Electronica bis hin zu Singer/Songwriter lag eine eigene Band für die Freund:innen Ronja Schößler, Ludwig Wandinger und Luka Aron quasi auf der Hand. Und so hat das Trio vor drei Jahren angefangen einzelne Singles zu veröffentlichen.

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Der Sound klingt von Beginn an zeitlos und international. Sucht man Vergleiche, muss man über die deutschen Grenzen hinaus in Richtung UK schauen, wo Roomer sound-technisch an Artists wie Girl in Red oder Holly Humberstone erinnern – besonders, was die Intensität und Dringlichkeit der Arrangements angeht.

Harte Gitarren auf weiche Vocals

Die neun Tracks auf „Leaving It All To Chance“ haben eine düstere, emotionale Grundstimmung und leben von dem Kontrast zwischen brachialen Gitarren und der ruhigen, weichen Stimme der Sängerin, wie im Track „I Guess“. 

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Der bereits vorausgekoppelte Song „Windows“ vereint alles, was „Leaving It All To Chance“ ausmacht perfekt und baut sich über seine fast vierminütige Dauer immer größer auf. „Windows“ ist verträumt, episch und in den Lyrics durchaus dramatisch, wenn es etwa heißt „You ask für purity / I have this melody“. 

Wer ahnungslos in „Leaving It All To Chance“ hineinstolpert muss sich darauf einstellen über die knappe halbe Stunde Laufzeit des Albums in einen Sog gezogen zu werden. Ein Sog, der einen nach dem letzten Song „You Arms Are My Home“ nicht nur liebevoll umarmt, sondern vielleicht auch das Gefühl, eine neue Lieblingsband gefunden zu haben, hinterlässt.

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