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Die Bewerbungsphase für den APPLAUS-Award 2026 startet

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Die deutsche Livemusikszene bekommt erneut ihre große Bühne: Heute startet die Bewerbungsphase für den APPLAUS-Award, einen der höchstdotierten Kulturpreise des Landes. Bis zum 21. Mai können sich Clubbetreiber:innen und regionale Veranstalter:innen aus ganz Deutschland bewerben und ihre Programme einreichen. Das alles geht unabhängig vom Genre – ob Rock, Hip-Hop, elektronische Musik, Jazz oder improvisierte Formate, alles ist erlaubt. Ausgezeichnet werden nicht nur künstlerisch herausragende Konzertreihen, sondern auch die Spielstätten selbst als zentrale Orte der Musikkultur. In insgesamt sechs Kategorien winken dabei Preisgelder von bis zu 40.000 Euro.

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Das Backstage im Rampenlicht

Der mittlerweile 13. Jahrgang des Awards hebt vor allem die Menschen hinter den Bühnen hervor. „An diesen Orten arbeiten täglich Menschen, die sich mit Leidenschaft der Livebranche verschrieben haben und auf permanente Veränderungen und Krisen reagieren müssen“, betont Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik. Die Auszeichnung würdigt damit nicht nur Programme, sondern auch unternehmerischen Mut, Nachwuchsförderung und kulturelle Vielfalt. Das alles sind Aspekte, die in einer sich wandelnden Branche zunehmend unter Druck stehen.

Nicht jede:r kriegt APPLAUS

Die Teilnahmebedingungen bleiben anspruchsvoll: Für die Hauptkategorien müssen mindestens 48 Livemusikveranstaltungen im Jahr 2025 nachgewiesen werden, für die übrigen Kategorien mindestens zehn Bewerber:innen können maximal zwei Einreichungen vornehmen. Eine programmbezogen und eine themenspezifisch, beispielsweise in den Bereichen Awareness, Inklusion oder Nachhaltigkeit. Neu ist unter anderem eine Open-Air-Quote von maximal 50 Prozent für regionale Veranstalter:innen, während diese für feste Spielstätten entfällt. Der APPLAUS-Award, nimmt so einen wichtigen Platz als Gradmesser für Qualität und Relevanz in der deutschen Livemusiklandschaft ein.

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