„Schwarze Magie“: Neues Album von Die Heiterkeit
„Manchmal hilft nur noch schwarze Magie“ – das behauptet zumindest Stella Sommer auf dem neuen Album „Schwarze Magie“ von Die Heiterkeit. Eine Gruppe, die nach sechs Jahren Funkstille für ihr neustes Album zu einem Solo-Projekt geworden ist und nur noch aus Stella Sommer selbst besteht.
Ein Frühlings-Soundtrack sind die 13 Songs des Albums nicht gerade geworden. Der durchweg in Moll gehaltene Sound klingt vielmehr nach einer Nebel-verhangenen Winternacht, in der die Singer/Songwriterin vor der Gegenwart flieht und ihre Hörer:innen dazu einlädt, mitzukommen. Bei all den anhaltenden Krisen hilft nur noch „Schwarze Magie“ – so die Quintessenz des Albums. Es geht um böse Träume, die zur Realität werden („Alles, was ich je geträumt hab“), Vergänglichkeit („Wenn etwas Schönes stirbt“) und eben dunkle Hexenmagie, als – wenn auch ironisches – Heilmittel für alles („Schwarze Magie“).
Nur in Teilen zum Streamen
Wer sich übrigens wundert, warum das Album auf dem eigenen Spotify-Account nicht zu finden ist: „Schwarze Magie“ ist nur in Teilen zum Streaming verfügbar. Von den eigentlich 13 Songs in der Tracklist, finden sich nur fünf auf Spotify, Apple Music und Co. – für die restlichen muss man das Album vorerst physisch erwerben oder Die Heiterkeit auf der bevorstehenden Tour im April und Mai besuchen.
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