Die Lazy Lizzard Gang und Mauli huldigen in „Wie es sein soll“ Mutter Natur
Erst vor drei Monaten feierte der Titelsong des neuen Lazy Lizzard Gang Albums „Erde“ Premiere, der vorab schonmal das übergreifende Thema des Projekts anschneidet. In dem Song wird das hierarchische Verhältnis zwischen Mensch und dem Planeten Erde als Naturgewalt ganz klar abgesteckt: „Erde, wenn sie einmal blinzelt ist dein Leben um / Erde, mach das beste draus so wie ein Regenwurm / Erde, Erde, komm wir lieben uns / Erde, wie das Sediment am Meeresgrund“. Den geheimnisvollen Rap-Eidechsen liegt offensichtlich viel an der Natur unseres blauen Planeten, eine sympathische Gemeinsamkeit, die sie sich mit ihrem neusten Feature-Gast Mauli teilen. Ihr gemeinsamer, jüngst veröffentlichter Song „Wie es sein soll“ wurde von Juicy Gay produziert und behandelt ein klimaachtsames, positives Mindset. Gleichzeitig wird in der Hook der gesundheitliche Status Quo unserer Welt in Frage gestellt. Mauli’s persönliche Antwort auf die Fragestellung fällt eindeutig aus: „Alles ist gut wie es ist, solange Kuh-Babymilch wieder in Kuh-Babymünder fließt / Alles ist gut wie es ist, solange du oder ich erkennen: Wir machen den Unterschied“. Im dazugehörigen Video ist Mauli auch der einzige Protagonist, zumindest wenn man die ganzen Bilder aus der freien und wilden Natur mal außen vor lässt und die Erde an sich nicht als Hauptcharaktere des Clips versteht. Denn abgesehen von Kaiserpinguinen, Eisbären im Wasser, bunten Raupen, Schnecken und den gegengeschnittenen Bildern von menschlicher Umweltverschmutzung, darf man den Teilzeit-Maskenrapper dabei bestaunen, wie er in einem wundervollen Sonnenblumen-Feld samt umher bummelnder Hummeln steht. Das Stehen ist wie der Song und der Rest des Videos: Eine warme, huldigende Geste an Mutter Natur.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.