Eingeschlossen im eigenen Glück – Die Orsons liefern mit „Lovelocks“ nächsten Vorgeschmack auf „Tourlife4life“
Nachdem die Orsons zuletzt ziemlich überraschend gerade mal ein halbes Jahr nach dem letzten Live-Termin ihr neues Album „Tourlife4life“ angekündigt haben, folgt heute mit „Lovelocks“ schon die zweite Single daraus. Croissants, Bonbonregen und auf quietschbunten Schlössern verewigte Initialien werden in Streicher gebettet, um inhaltlich genau dort anzuknüpfen, wo man in Liebesdingen mit „Bessa Bessa“ auf der noch aktuellen Platte stehengeblieben war. „Oh was hab ich drüber gelächelt und mit einem Mal sind wir beide gar nicht bessa (bessa)“ – während auf letzterem Song noch vorsichtig und nur unter Berücksichtigung von „vielleicht“ und „also nur wenn“ über eine Liebesbeziehung gesungen wurde, folgt mit „Lovelocks“ nun der Kopfsprung ins Dopamin-Becken. Dabei erklärt sich die offensichtliche, inhaltliche Nähe zum Album-Vorgänger, in Anbetracht der Entstehung von „Tourlife4life“ ziemlich eigenständig. Während die Fangemeinde Ende vergangenen Jahres noch ausgelassen zu „Orsons Island“ feierte, haben Tua, Maeckes, Kaas und Bartek ihre überschüssige Energie und das kollektive Erlebnis Tour in den Backstagen der Nation bereits in neue Musik münden lassen. Auch visuell wurde (in Anbetracht der nunmehr beschränkten Möglichkeiten) dort angeknüpft, wo „Orsons Island“ in der Öffentlichkeit geboren wurde: inmitten einer rosa Turnhalle und Luftpolster-Landschaften.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.