Dieser eine Song: Amilli – Rarri
Amelie Flörke ist 21 Jahre jung, aber aus der deutschen Pop-Landschaft schon jetzt nicht mehr wegzudenken. Die Bochumerin hatte zunächst gar nicht mit der Idee gespielt, Sängerin zu werden, ehe eine enge Freundin sie auf ihre besondere Stimme aufmerksam machte. Musik liegt ihr sowieso im Blut: Ihre Mutter ist Sängerin und ihr Vater spielt Jazz-Piano, Amelie selbst sang lange im Chor. Im eigens eingerichteten Kellerstudio nahm Flörke schließlich ihre ersten Songs auf.
Von Soundcloud zur 1Live Krone
2018 ging alles dann ganz schnell. Über Soundcloud veröffentlichte die Bochumerin ihre ersten Songs unter dem abgewandelten Künstlerinnennamen Amilli und im Dezember war es dann so weit: Amilli gewann den erstmals verliehenen Förderpreis der 1Live Krone und schon Anfang 2019 schwirrte ihr Name mehr und mehr in der nationalen und internationalen Medienlandschaft umher. Von Tag eins an war es Amilli wichtig in einem vertrauten und freundschaftlichen Umfeld Musik machen zu können. Dieser DIY-Ansatz verspricht vor allem eines: Authentizität.
Neben diversen Singles und EP’s veröffentlichte die Musikerin auch gemeinsam mit AnnenMayKantereit eine Cover-Version von Nancy Sinatra’s „Bang Bang“ was ihr nochmals einen Aufmerksamkeitsschub verabreichte. Bühnenerfahrung konnte sie sich zudem im Vorprogramm von AnnenMayKantereit und den Giant Rooks sichern.
AnnenMayKantereit feat. Amilli – Bang Bang (Cover)
In ihrer Musik schwebt Amilli mit ihrer samtigen Stimme über melodische Beats. Ihr Sound erinnert an warme Sommertage, manchmal gepaart mit der bittersüßen Melancholie einer Lana Del Rey, manchmal mit den rhythmischen Eigenheiten eines Anderson .Paak. Mal sind die Lyrics leichtlebig und träumerisch, mal handeln sie aber auch von Themen wie Depressionen, toxischen Verhältnissen oder dem schnelllebigen Konsum.
Die Single „Rarri“ verbindet vieles, was Amilli ausmacht. Beat und Video sind sommerlich, lyrisch wird allerdings ihre eigene Generation angeprangert, denn Amilli macht sich nichts aus Statussymbolen. Während Texte von manchen Musiker:innen teilweise an plumpe Aneinanderreihungen von Luxusmarken erinnern, stößt die Bochumerin genau diesen Lifestyle in „Rarri“ ab: Prada, Fendi, Louis Vuitton / You still don’t look like Yves Saint Laurent / Don’t wanna see your Ferrari / Ain’t feelin‘ your luxury / We’re not about that thing, sorry“.
Amilli – Rarri
Zuletzt veröffentlichte die Singer-Songwriterin die Single „Hazy Days“ und damit tiefe Einblicke in ihre eigene Gedankenwelt. „Hazy Days“ handelt von Selbstfindung, dem auf sich achtgeben. Sowohl Song als auch Musikvideo glänzen mit purer Ästhetik und lassen die Fans in gespannter Vorfreude auf alles, was von Amilli noch kommen mag, zurück.
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