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Dieser eine Song: AnnenMayKantereit – Tommi

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Alle, die schonmal auf einem AnnenMayKantereit-Konzert waren, kennen folgende Situation: Sobald Henning May auf seinem Klavier die ersten Töne von „Tommi“ anspielt, wird man innerlich zum:r Kölner:in und grölt die rührenden Zeilen der Hymne Arm in Arm mit seinen Nächsten Richtung Bühne.

„Tommi, ich glaub‘ ich hab‘ Heimweh“ beginnt der Sänger den Track, der 2019 innerhalb kürzester Zeit zum Soundtrack einer Stadt geworden ist, die ohnehin für ihren Gemeinschaftssinn und ihre Herzlichkeit bekannt ist. So wurde der Song im vergangenen Jahr von AnnenMayKantereit in närrischer Kostümierung auch am 11.11. am Kölner Heumarkt performt – also am selben Tag, an dem Song 2019 in seiner Live-Version veröffentlicht wurde.

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Kölscher Indie-Pop

Da, wo mer zosamme groß jeworde sin, da / Ziehen mer alle irgendwann wieder hin / Damit die Kinder, die mer krieje könn / Alle in Kölle jebore sin“, geht der Song im Kölschen Dialekt weiter. Damit besingt Henning May die – für viele wahrscheinlich nachvollziehbare – Sehnsucht danach, an den Ort zurückzukehren, der die eigene emotionale Heimat ist. Denn: „Alle Wege führ’n nach Rom und irgendwann zurück nach Köln“.

Für den 1. FC Köln wurde der Songtext von der Band aber auch schonmal zur Fan-Hymne umgetextet, als May sang: „Tommi, ich glaub ich hab Fernweh, vielleicht liegts am FC und was der gerade dreht. Oder daran, dass man hier in Köln so groß träumen kann.“ 

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„Tommi“-Musikvideo aus dem RheinEnergieStadion

Auf dem aktuellen Album „Es ist Abend und wir sitzen bei mir“ ist „Tommi“ zudem in einer Studioversion vertreten – das bis dato letzte musikalische Lebenszeichen aus dem März vergangenen Jahres. Aber das könnte sich bald ändern. Unter dem erst kürzlich veröffentlichten Musikvideo des Songs von einem Auftritt im RheinEnergieStadion schrieben die drei folgendes Statement:

„Ihr Lieben! Wir machen 2024 eine Konzertpause und widmen uns Familie & Freunden und dem guten alten Lieder schreiben. Unser großes Tourfinale war in Köln und wir möchten uns mit diesem ganz besonderen Livevideo in die Pause verabschieden. Manchmal werden Wünsche wahr!“

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