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Dieser eine Song: Ilgen-Nur – 17

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Inspiriert von Kate Nash und Courtney Barnett gibt es von Ilgen-Nur Indie-Rock mit Texten über das Erwachsenwerden und den Alltagsproblemen einer heranwachsenden Musikerin zu hören. In jungen Jahren zieht es die gebürtige Baden-Württembergerin nach Hamburg, was rückblickend den Startschuss für ihre Musik-Karriere zu bedeuten hat.

Von Süden nach Norden

Geboren und aufgewachsen im Süden Deutschlands, findet die musikalische Sozialisation von Ilgen-Nur Borali meist über heutzutage kaum mehr genutzte Musikmedien wie VIVA und MTV statt.  Im Kindesalter beginnt Ilgen-Nur bereits Klavier zu spielen, ein paar Jahre später erweitert sie ihr Können außerdem noch auf der Gitarre.

Ilgen-Nur – Power Nap

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Zufällig trifft die junge Künstlerin auf Paul Pötsch, dessen Begeisterung für die Musik Ilgen-Nurs so stark ist, dass bereits nach kurzer Zeit neben ihm noch zwei Bekannte seinerseits die neue Live-Band um die damalige Wahl-Hamburgerin bilden.

Mit Hilfe von Tausendsassa Max Rieger wird die erste EP „No Emotions“ produziert und 2017 über „Sunny Tapes“ veröffentlicht. Auf „No Emotions“ befinden sich bereits die Songs „Cool“ und „17“, welche bis heute die Fanbase Ilgen-Nurs immer größer werden lassen.

Ilgen-Nur – 17

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Sowohl „Cool“ als auch „17“ beschreiben in einfachen Worten das Älter werden, welche Probleme damit einhergehen und die Gefühlswelten die man zu dieser Zeit durchlebt. Nicht nur Musik-Liebhaber:innen  erfreuen sich an der simplen Lyrik, auch Größen wie Tocotronic und Bloc Party werden auf die Sängerin aufmerksam und buchen sie umgehend als Tour-Support.

Während die oftmals als „Slacker-Queen“ betitelte Ilgen-Nur 2019 an ihrem Debüt-Album „Power Nap“ werkelt, wird der Song „17“ als Teil des Soundtracks zur Netflix-Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ plötzlich einer noch viel größeren Menschenmasse vorgestellt und untermalt dort perfekt die bildliche Darstellung von impulsivem jugendlichen Gefühlschaos. Noch im selben Jahr steht „Power Nap“ in den Verkaufsregalen und überzeugt diverse Kritiker:innen, sodass die Bezeichnung „Album des Jahres“ nicht nur einmal genannt wurde.

Ilgen-Nur – Cool

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