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Dieser eine Song: Mitski – Washing Machine Heart

Posted in: Dieser eine Song
Tagged: Mitski

Mitski heißt mit bürgerlichem Namen eigentlich Mitsuki Frances Laycock. Sie studierte mit Anfang 20 an einem New Yorker College Komposition und arbeitete fortan an ihrer musikalischen Karriere. Idol Nummer eins seit jeher: Sängerin M.I.A. Doch nicht nur ihr musikalisches Vorbild kann man als lupenreine Weltenbummlerin bezeichnen, sondern Mitski selbst auch. Die Halb-Japanerin/Halb-Amerikanerin lebte durch berufsbedingte Umzüge ihres Vaters zwischenzeitlich im Kongo, in Malaysia, China und der Türkei.

New York als neue Heimat

Im „Big Apple“ ließ sich Mitski letztendlich nieder und begann während ihres Studiums damit ihre ersten Studioalben zu komponieren und aufzunehmen. „Lush“ und „Retired from Sad, New Career in Business“ erschienen in den Jahren 2012 und 2013. Beide Longplayer sind von orchestralem Sound geprägt und lassen sich teils dem Genre Art-Pop zuordnen. Doch bereits mit dem ein Jahr später erschienenen Drittwerk „Bury Me At Makeout Creek“ schlug Mitski einen anderen Weg ein. Statt orchestralem Klaviersound versuchte sie sich an der Gitarre, um auch in kleinen Locations einen angemessenen Live-Sound kreieren zu können.

Die Anfänge vereint in einem neuen Werk

„Bury Me At Makeout Creek“ bescherte Mitski den endgültigen Durchbruch in der US-amerikanischen Indie-Szene. Mit „Puberty 2“ folgte 2016 das vierte Studioalbum der Musikerin, welches den Sound der ersten drei Studioalben kombinierte und mit elektronischen Klängen erweiterte. Inhaltlich thematisierte Mitski auf „Puberty 2“ das Gefühl der Unzugehörigkeit und die Schwierigkeiten, die mit dem Erwachsenwerden einhergehen.

Mitski – Puberty 2

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Neben Auftritten als Supportact für die Pixies und Lorde wirkte die Künstlerin auch beim Kompilationsalbum „Our First 100 Days“ mit. Währenddessen arbeitete sie stetig an ihrem fünften Studioalbum, „Be the Cowboy“, das 2018 unangekündigt auf den Markt kam. Obwohl nie als Single veröffentlicht, stellt „Washing Machine Heart“ den bisher bekanntesten Song der japanisch-amerikanischen Sängerin dar. In „Washing Machine Heart“ beschreibt Mitski ein inneres „Ich“, das versucht wärmendes und menschliches Verhalten zu unterdrücken, um nach außen hin stark zu wirken. Das Ausmaß dieser Selbstkontrolle beschreibt sie dabei als ungesund, gar selbstzerstörerisch. Der scheppernde Backbeat ähnelt dabei untermalend dem Geräusch einer klappernden Waschmaschine. 

Mitski – Washing Machine Heart

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Rückzug und neue Musik

Nach dem Erfolg von „Be the Cowboy“ und anschließender Tournee, kündigte Mitski zunächst einen Rückzug von sämtlichen sozialen Medien an. Neben neuer Tourdaten veröffentlichte die Musikerin im Oktober 2021 auch noch das Erscheinungsdatum ihres neuen Albums, welches erst vor wenigen Tagen das Licht der Welt erblickte. „Laurel Hell“ heißt der neuste Longplayer aus dem Hause Mitksi und führt die Hörer:innen auf eine Reise durch Mitskis persönliche Hölle und den Versuch, dieser zu entrinnen.

Hier geht’s zu unserer Playlist „Dieser eine Song“:

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