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Dieser eine Song: Of Monsters and Men – Little Talks

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Ein knappes Jahr nach Gründung der Band, gewann das damalige Quartett einen isländischen Talentwettbewerb und konnte damit erstmals Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nach dem gewonnenen Wettbewerb galt es die oft betitelten „15 minutes of fame“ geschickt zu nutzen. Und das sollte gelingen: Noch vor dem ersten Major-Deal und ohne Debüt-Album mauserte sich die Single „Little Talks“ immer mehr zum Hit.

Von Island aus an die weltweiten Chartspitzen

Was sich anfangs noch nur auf den kleinen Inselstaat beschränkt, erobert bald die ganze Welt. Immer mehr große Labels hatten Of Monsters And Men auf dem Zettel und „Little Talks“ wurde nicht nur in Europa, sondern gar weltweit in Radiosendungen rauf und runter gespielt.

Of Monsters And Men haben mit „Little Talks“ einen eingängigen Indie-Folk Song geschaffen, der nicht nur durch seine Melodie mit Ohrwurm-Garantie überzeugt. Es ist vor allem das Zusammenspiel der beiden Sänger:innen Nanna Bryndís Hilmarsdóttir und Ragnar Þórhallsson. In „Little Talks“ führen beide ein abwechselndes Gespräch miteinander. Dabei befinden sie sich in der Rolle eines Paares, das immer wieder aneinander vorbeiredet, weil ein Teil des Paares vielleicht schon gar nicht mehr unter uns weilt: „Now we’re torn, torn, torn apart / There’s nothing we can do / Just let me go, we’ll meet again soon / Now wait, wait, wait for me, please hang around / I’ll see you when I fall asleep“.

Of Monsters and Men – Little Talks

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Ikonisch ist dabei nicht nur der eigentliche Song, sondern auch das zugehörige Musikvideo in liebevoller Basteloptik. Hier begleiten wir Miniaturen der Band auf einer abenteuerlichen Reise zwischen Tiefsee und schneebedeckten Gipfeln, inklusive diverser Begegnungen mit bedrohlichen Monstern – wo wir dann wieder beim Bandnamen wären.

In Deutschland schaffte es „Little Talks“ bis auf Platz fünf der Charts und wurde für 450 000 verkaufte Exemplare mir dreifach Gold ausgezeichnet. Aufgrund des weltweiten Erfolgs von „Little Talks“ wurde das Debütalbum „My Head Is An Animal“ nicht nur in Island, sondern auch auf internationaler Ebene beworben und sicherte der Band einen Platz in der lebendigen Indie- und Folk-Szene irgendwo zwischen Mumford & Sons und Arcade Fire.

Of Monsters and Men lassen sich Zeit

Weitere Single-Auskopplungen wie „Dirty Paws“ und „Silhouettes“ wurden für die Soundtracks von Hollywood-Produktionen wie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ oder auch „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ verwendet. Anders als andere Bands, die ihre „15 Minuten Ruhm“ nutzen um so viele EPs und Alben wie nur möglich auf den Markt zu brignen, gehen die Isländer mit ihrem Output gediegener um. 2015 erschien das Zweitwerk „Beneath the Skin“ und ganze vier Jahre später erst die dritte LP „Fever Dream“. Of Monsters and Men hetzen sich nicht in ihrem kreativen Prozess, und das hört man. Auch die in diesem Jahr erschienene EP „Tíu“ kommt so vollmundig daher wie die bisherigen Veröffentlichungen der Band. An den Erfolg des Erstlingswerk kamen die isländischen Musiker:innen zwar bisher nicht mehr ran, doch bleiben Of Monsters and Men ein fester Bestandteil des Indie-Folks.  

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