Dieser eine Song: SoKo – We Might Be Dead By Tomorrow
SoKo ist der Künstlername der französischen Sängerin und Schauspielerin Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski. Als sie fünf Jahre alt war, verlor sie ihren Vater. Mit gerade einmal 16 Jahren verließ SoKo bereits ihr Elternhaus und machte sich auf den Weg nach Paris, um dort eine Schauspielschule zu besuchen. Was aber auf mehr Anklang stieß als die Schauspielerei, war ihr verträumter Indie-Pop.
Verträumter Indie-Pop aus Paris
Nachdem ihre Debüt-EP „Not SoKute“ im Jahr 2007 bereits ein erster kleiner Achtungserfolg war (was vor allem an ihrem sweeten und bösen Hit „I’ll Kill Her“ lag), sollte es fünf Jahre später mit ihrem Debüt-Album „I Thought I Was an Alien“ so richtig losgehen. Die erste Single-Auskopplung „We Might Be Dead by Tomorrow“ daraus wurde ihr bis heute erfolgreichster Song.
SoKo – We Might Be Dead by Tomorrow
Auf „We Might Be Dead by Tomorrow“ verarbeitet die französische Sängerin den frühen Tod ihres Vaters. Doch der frühe Verlust führte nicht zu ewig währender Trauer, sondern zum genauen Gegenteil. SoKo und ihr Bruder sind sich seit jeher bewusst, dass der Tod quasi hinter jeder Ecke lauern kann. Aber genau deswegen, lieben sie das Leben in vollem Bewusstsein: „I get so attached, so quickly because I have this extremely high consciousness of death, that it’s just around the corner. So I hold on to every bit of love I can get“.
Eine Ode an das Leben
„We Might Be Dead by Tomorrow“ ist ein Appell an alle Menschen mehr zu lieben, mehr zu wagen und mehr zu leben. Das Leben und die Liebe bedingen sich für SoKo gegenseitig. So singt sie: „I don’t want to judge what’s in your heart / But if you’re not ready for love /How can you be ready for life?“. Große Bekanntheit erreichte der Song außerdem durch den viral gegangenen Kurzfilm „First Kiss“, in dem die Single zu hören ist. Neben „First Kiss“, ist SoKo’s Hit-Single auch in diversen anderen Produktionen zu entdecken.
Inzwischen hat SoKo zwei weitere Studioalben veröffentlicht, in denen sie nicht mehr ausschließlich verträumten Indie-Pop präsentierte, sondern zwischen Punk, Neo-Folk und 80er-Jahre LoFi-Sounds hin und her springt.
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