Dieser eine Song: Surf Curse – Freaks
Das Duo Surf Curse besteht lediglich aus Nick Rattigan, der als Schlagzeuger auch den Gesang übernimmt, sowie Jacob Rubeck an der Gitarre. Die beiden US-Amerikaner lernten sich im Teenageralter kennen und entwickelten schnell eine Liebe zum Cineastischen, aber auch zur Musik abseits des Mainstreams. Die aus dem Bundesstaat Nevada stammenden Musiker gründeten während ihrer College-Zeit das Projekt Surf Curse und spielten erste kleinere Konzerte. Thematisch befasste sich die Indie-Band bereits damals mit punkigen Jugendhymnen voll von Herzschmerz und dem Erwachsen werden.
Surf Curse – Buds
Drei Jahre nach der Bandgründung stand mit „Buds“ das Debüt-Album des Duos in den Startlöchern. Darauf findet man auch einen Song, der erst Jahre später zum großen Erfolg werden sollte: „Freaks“. Zwischen Garage-Punk und Indie war der Track allerdings zunächst „nur“ einer von insgesamt neun Anspielstationen des Debüts-Albums, auf das bald noch weitere Veröffentlichungen folgen sollten. Sowohl auf „Nothing Yet“ als auch auf dem zuletzt erschienen dritten Studioalbum „Heaven Surrounds You“ beziehen die Filmenthusiasten immer wieder Anspielungen auf ihre Lieblingsfilme mit ein – fast immer in Kombination mit jugendlichen Alltagssorgen.
Surf Curse – Freaks
Dass „Freaks“ inzwischen der größte Hit von Surf Curse ist, hat die Band unter anderem der Videoplattform TikTok zu verdanken, denn etwa acht Jahre nach Release wurde der Song zu einem viralen Hit: „Freaks“ kommt inzwischen auf über 150 Millionen Spotify-Streams. Der Garage-Punk-Song beschreibt die Sorgen des Teenager-Alltags und dem sich selbst finden, besteht unterdessen aber tatsächlich nur aus zwei kurzen Strophen. Der Hype um „Freaks“ geht aber sogar so weit, dass viele Heranwachsende den Song mit dem legendären „Creep“ von Radiohead vergleichen und ihn damit zur Hymne einer ganzen Generation auserkoren haben.
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