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Dieses Lachen das zur Fratze wird: Belgrad veröffentlichen neues Video und gehen auf Tour

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„Gegensätze ziehen sich an“ heißt es so oft. Dass an dieser platten Redewendung etwas dran sein könnte, zeigt sich seit einigen Monaten bei der Band Belgrad. Die vier Protagonisten leben in Berlin, Dresden und Hamburg, entstammen verschiedener Generationen und wurden jeweils auf ganz eigene Art und Weise künstlerisch in verschiedenen subkulturellen Szenen sozialisiert. In ihren Liedern egalisieren sich diese Voraussetzungen und es entsteht ein Soundtrack, der aus Zeit, Raum und allen Genres zu fallen scheint.

Das Projekt Belgrad wurde Anfang 2015 von Hendrik Rosenkranz und Leo Leopoldowitsch gegründet, als sie auf einer mehrwöchigen Osteuropareise waren. Kurze Zeit später stießen auch Ron Henseler und Stephan Mahler hinzu. Der vielschichtige musikalische Hintergrund (die vier Musiker waren bereits in Bands wie Stalin vs. Band, Dikloud, Slime, Torpedo Moskau oder Kommando Sonne-nmilch aktiv), gipfelt in einer liebevoll zusammengestellten Mischung aus Elementen des Postpunk, New Wave und 80er Pop. Themen wie Einsamkeit, Krieg und Verlust werden dabei von den eindringlichen und charismatischen Stimmen Mahlers und Leopoldowitsch getragen. In unserem Interview erklärt Rosenkranz, dass die Entschleunigung in den Songs des ersten Albums von Belgrad sehr natürlich entstanden sei. „Ich glaube das hat auch damit zu tun, dass wir keine klassischen Pop-Strukturen verwenden wollten. Und ich, bis vor kurzem, wenig Interesse an dem hatte, was man in Deutschland hört. Ron hört, soweit ich weiß, sowieso keine Musik. Ron hört ausschließlich kurze Passagen.“

In Zusammenarbeit mit dem seit 15 Jahren bestehenden Seifentheater Berlin und dem Techno-Club Kater Blau haben Belgrad nun ein Musikvideo produziert. Der Clip zu „Fratze“ lebt von einer außergewöhnlichen Stimmung, die die Ernsthaftigkeit der Platte einerseits aufgreift, andererseits aber durch eindrucksvolle Bilder hervorragend auflockert.

Seht hier das Musikvideo zu „Fratze“:

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