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Disarstar und Nura trotzen ihren Traumata

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Fragt man Disarstar nach seinem vergangenen Jahr, dann bekommt man ohne zu zögern folgende Aussage: „Letztes Jahr war das beste Jahr meines Lebens“. Disarstar veröftentlicht Mitte Februar 2019 sein Album „Bohemien“, spielt eine äußerst erfolgreiche Tour und darf als persönliches Highlight auch das Fusion-Festival von seiner Checkliste streichen. Ziemlich genau ein Jahr später steht die Veröffentlichung seines nächsten Albums „Klassenkampf und Kitsch“ an, auf welchem sich der Hamburger Rapper nochmal um einiges konkreter mit gesellschaftlichen Themen beschäftigt, wie er uns im Interview zum Album erzählte. Für den rastlosen Macher ist allerdings noch lange kein Ende in Sicht. Erst vor Kurzem veröffentlichte der Hamburger mit „Sick“ einen gemeinsamen Song mit dem Newcomer Dazzit und legt nun zusammen mit Nura einen weiteren Banger nach. „Trauma“ beschäftigt sich damit, wie Menschen schon von Geburt an nach ihrer sozialen und ethnischen Herkunft kategorisiert und in Schubladen gesteckt werden und was diese strukturellen, sozio-ökonomischen Nachteile eben mit sich bringen. Dabei greifen die beiden KünstlerInnen auf ihre eigene Lebensgeschichte zurück: „Das Mädel ist schwer erziehbar, sie ist verloren / Neben Junkies und Dealern ohne goldenen Löffel geboren / Früher war’s mir peinlich, doch dann kam die Einsicht / Jetzt verdiene ich reichlich und sage stolz ‚Ich bin ein Heimkind'“. Musikalisch lässt sich der Song beim düsteren UK-Drill verorten und gibt weitere Einblicke in das Soundbild von Disarstars im März erscheinenden Album „Deutscher Oktober“.

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