„Doch“: Drangsal gibt sein literarisches Debüt
2021 – das Jahr für alle Drangsal-Fans. So startet der Wahlberliner Anfang dieses Jahres gemeinsam mit Casper nicht nur eine zweite Staffel ihres Podcasts Mit Verachtung, sondern veröffentlicht im August nach einer knapp dreijährigen Releasepause auch seine dritte Platte „Exit Strategy“. Diese wurde in den letzten Monaten nicht nur zum Liebling von Feuilleton und Fangemeinde, sondern kann sich vermutlich auch auf einige Platzierungen in den Jahresbestenlisten 2021 freuen.
Drangsal – Exit Strategy (Die Dokumentation)
Aber zurück zu den Good News des Tages, denn Max Gruber aka Drangsal geht jetzt auch ganz offiziell unter die Buchautoren. Dass Sprache und Texte seine Spielweise sind und er mit Worten auf eine poetische Art und Weise jongliert, zeigen seine bisherigen musikalischen Veröffentlichungen eindrucksvoll. Doch als Autor eines Buches probiert sich der gebürtige Pfälzer nun an einem ganz neuen Format.
„Doch“, so wird Drangsals Sammelband aus autobiografischen Miniaturen und Kurzgeschichten heißen und am 10. März 2022 erscheinen. Darin will Drangsal vom Aufwachsen in der pfälzischen Provinz erzählen, genauso wie von der Musik, von Erinnerungen, Träumen oder Beobachtungen – immer mit einem Hang zum Kuriosen. Genau diese Freiheit findet sich in „Doch“, das irgendwo zwischen Fiktion und Fakt seine Wahrheit finden wird.
In „Doch“ darf, kann und wird alles stattfinden, ohne Regeln, ohne Grenzen – genauso wie wir es vom bisherigen Schaffen Drangsals gewohnt sind. So ziert das Cover der Buches ein Windhund mit blumenbestücktem Maulkorb. Ob es sich hierbei um eine Metapher für die gesellschaftliche Tabuisierung von Themen hält, wird sich spätestens am 10. März zeigen – doch wie wir Drangsal kennen, wird er sich von niemandem das Wort verbieten lassen.
Drangsal trifft Bill Kaulitz: Anderssein, Mode & Musik
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