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Dolly Parton ist tot: Country-Ikone stirbt mit 80 Jahren

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Mit Songs wie „Jolene“, „9 to 5“, „Coat of Many Colors“ und „I Will Always Love You“ schrieb Dolly Parton Musikgeschichte. Letzterer Song wurde durch Whitney Houstons Version aus „The Bodyguard“ zu einem der größten Hits aller Zeiten. In ihrer über sechs Jahrzehnte langen Karriere verkaufte Parton mehr als 100 Millionen Tonträger, gewann zahlreiche Grammys und wurde sowohl in die Country Music Hall of Fame als auch in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Doch Dolly Partons Vermächtnis reicht weit über die Musik hinaus. Mit ihrer Imagination Library verschenkte sie weltweit Hunderte Millionen Bücher an Kinder und setzte sich über Jahrzehnte für Bildung, Gleichberechtigung und soziale Projekte ein. Während der Corona-Pandemie unterstützte sie außerdem maßgeblich die Forschung an einem Impfstoff mit einer millionenschweren Spende.

Erst im vergangenen Jahr musste Parton den Tod ihres Ehemanns Carl Dean verkraften, mit dem sie fast 60 Jahre verheiratet war. Trotz gesundheitlicher Rückschläge blieb sie bis zuletzt kreativ: Für Ende des Jahres ist weiterhin die Broadway-Produktion „Dolly: A True Original Musical“ geplant, außerdem sollen ein neues Museum und ein Hotel in Nashville wie von ihr gewünscht eröffnet werden.

Weltweit reagieren Fans, Musiker und Politiker mit großer Trauer auf ihren Tod. US-Präsident Donald Trump ordnete eine einwöchige Trauerbeflaggung an, zahlreiche Wegbegleiter würdigten Parton als außergewöhnliche Songwriterin, Entertainerin und Humanistin. Mit Dolly Parton verliert die Musikwelt weit mehr als einen Country-Star. Sie war eine kulturelle Ikone, deren Humor, Menschlichkeit und Songs Generationen geprägt haben – und das weit über Nashville hinaus.

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