Düstere Pop-Musik: Blackout Problems kündigen neues Album mit dem Video „Murderer“ an
Im Jahr 2018 veröffentlichten Blackout Problems mit „Kaos“ ihr zweites Album. Auf 12 Songs gab die Münchener Band rund um Sänger Mario Radetzky Einblicke in ihr tiefstes Inneres. So erzählten sie ebenso ehrlich und emotional von Trauer, Wut und Schmerz, immer aber mit dem Gefühl: „Hier passiert etwas, es geht weiter!“ In den folgenden Monaten zeigte sich eindrucksvoll, dass Blackout Problems eine hart arbeitende Band sind: Sie waren durchgehend auf Tour, spielten nicht nur in Deutschland, sondern auch 30 Konzerte im Ausland und arbeiteten parallel an neuen Veröffentlichungen. Zunächst erschien die Live-EP „Live at Technikum“ und im Frühsommer 2019 dann die bis dato letzte Single „Sorry“. Schon auf „Kaos“ war dabei zu spüren, dass sich die Band mit einem wilden Mix an Sounds aus dem starren Korsett des Alternative Rock befreien möchte. Das Ergebnis dieser Entwicklung nennt sich nun „Dark-Pop“ und ist in der neuen Single „Murderer“ zu hören. Blackout Problems liefern mit ihrem Song ein Beispiel dafür, dass sich Wut auf gesellschaftliche Missstände, Populismus oder wiedererstarkte rechte Kräfte in Musik kanalisieren und in ein Zeichen von Mitgefühl und Gemeinschaft umwandeln lässt. „There’s not a step we make that you could take from us. You say the best politician is a dead one, I disagree“ heißt es im Song, der von einem eindruckvsollen Musikvideo untermalt wird. Zusammen mit der neuen Single wurde auch das dritte Album von Blackout Problems angekündigt, das am 15. Januar 2021 erscheinen soll und den Titel „Dark“ trägt.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.