Durchstarterin Beabadoobee liefert mit „Care“ ein emotionales Pop-Punk-Throwback
„Dont stay awake for too long, dont go to bed/ I’ll make a cup of coffee for your head, I ‚ll get you up and going out of bed“ – Interessiert man sich auch nur im Geringsten für aktuelle Pop-Musik, ist man in den vergangenen Monaten wohl kaum um diese Zeilen und den zugehörigen charmanten Lo-Fi-Song herumgekommen. Interpret von „Death Bed (Coffee For Your Head)“ ist zwar Rapper Powfu, gesungen hat die Zeilen aber Feature-Gast Beabadoobee. Die 20-jährige Britin mit dem Zungenbrecher als Künstlernamen sorgt gerade selbst für jede Menge Aufsehen und hat sich vor allem im vergangenen Jahr mit ihrem Sound zwischen Singer-Songwriter und Alternative Rock einen Platz in den Newcomer-Listen der internationalen Presse erspielt. Dass sie dort zurecht hingehört, bekräftigt Beabadoobee nun mit ihrer neuen Single, der ersten in diesem Jahr. „Care“ klingt nach roher Garagen-Produktion, wobei sich Beas Stimme klar und präzise über den dumpfen Instrumenten-Sound erhebt. Der Gesang steht im Rampenlicht, klingt so zart wie auch energisch und verletzt, wenn Bea klar macht, dass sie echte Gefühle und kein falsches Mitleid will. Damit ist „Care“ durch und durch ein gelungenes Throwback zum Pop-Punk der 2000er, mit Polaroids, verschmiertem Lippenstift und Zigaretten in der Badewanne.
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