Ed Sheeran gewinnt Copyright-Prozess in New York
Bereits 2017 wurde der Pop-Gigant von den Erben von Ed Townsend verklagt, welcher gemeinsam mit Marvin Gaye den Soul-Klassiker „Let’s Get It On“ geschrieben hat. Die Vorwürfe: Ed Sheeran soll die „harmonischen, melodischen und rhythmischen Elemente“ des Songs für seinem Hit „Thinking Out Loud“ kopiert und somit ein Plagiat geschaffen haben. Ed Sheerans Anwälte räumten ein, dass die Kompositionen ähnliche „Bausteine“ teilen, dass dies aber auf viele Popsongs zuträfe. Und auch Ed Sheeran untermauerte dieses Argument: „Diese Akkorde sind gängige Bausteine, die verwendet wurden, um Musik zu machen, lange bevor ‚Lets Get It On‘ geschrieben wurde, und sie werden verwendet, um Musik zu machen, lange nachdem wir alle gegangen sind. Sie sind Teil des Alphabets eines Songwriters, unseres Werkzeugkastens, und sollten für uns alle da sein. Niemand besitzt sie . . . so wie niemand die Farbe Blau besitzt.“
Dem hat jetzt auch offiziell ein Gericht in New York zugestimmt und Ed Sheeran freigesprochen. Big Win für Ed Sheeran, aber natürlich auch für die gesamte Musikindustrie, denn hier geht es schließlich auch um die ganz grundsätzliche Frage, wie man in Zukunft mit sich ähnelnden Akkordfolgen umgeht.
Zur Feier des Tages gibt’s ein neues Album
Das wars noch längst nicht mit Ed Sheeran-News. Heute hat der britische Singer-Songwriter nämlich sein mittlerweile sechstes Studioalbum mit dem Titel „– (Subtract)“ veröffentlicht und folgt damit seiner Linie, Alben mit mathematischen Zeichen zu betiteln. Außerdem ist vor ein paar Tagen eine ziemliche intime Doku mit dem Titel „The Sum Of It All“ auf Disney+ online gegangen, die Ed Sheeran vor allem von seiner privaten Seite zeigt und dabei keinen Halt vor den Schicksalsschlägen macht, durch die er in den letzten Monaten und Jahren gehen musste. Also: Alles in allem eine ziemlich gute Woche für Fans von Ed Sheeran und für genug Content dürfte erstmal gesorgt sein.
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